Wie gross ist das Lagerpotenzial von Raboso und worauf achten Sammler bei Füllständen (Ullage)?
Raboso kann – abhängig von Reife, Ausbau und Jahrgang – zwischen 5 und über 15 Jahren reifen; gut strukturierte, holzgeprägte Versionen gewinnen in den ersten 5–10 Jahren an Komplexität. Sammler prüfen bei älteren Flaschen die Füllstände (Ullage): HF (High Fill) oder IN (Into Neck) gelten als ideal, TS (Top Shoulder) ist akzeptabel bei 15–20 Jahre alten Weinen, MS/LS weisen auf erhöhtes Oxidationsrisiko hin. Zudem sind intakter Kork, sauberes Etikett und dokumentierte Lagerung (kühl, dunkel, liegend) entscheidend für Werterhalt.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Welche Aspekte sind für den Sekundärmarkt, Kauf und die Bewertung limitierter Flaschen wichtig?
- •Wie sollte ein kraftvoller Raboso serviert, dekantiert und in welchem Glas genossen werden?
- •Was ist ein Raboso Piave IGT und wie unterscheidet er sich von DOC/DOCG-Weinen?
- •Wie wirkt sich Eichenfassausbau (Barrique, Tonneau, Botte) auf Raboso-Weine aus?
- •Welche Speisen passen besonders gut zu tanninreichen, säurebetonten Raboso-Weinen?
- •Welche Rolle spielt der Merlot-Anteil (z. B. 5–8 %) in Raboso-Cuvées?
- •Welche Terroir- und Winzermerkmale prägen Raboso aus dem Piave-Gebiet im Veneto?







