Wie unterscheiden sich die Jahrgänge 2021, 2022 und 2023 typischerweise in Stil und Alterungspotenzial?
Generell zeigen ältere Jahrgänge wie 2021 tendenziell mehr Reife, Verdichtung und Entwicklung sekundärer Aromen (Honig, petrolartige Noten bei Riesling) als sehr junge Jahrgänge. 2022 kann je nach Klimaausprägung eine Balance zwischen Frucht und Struktur bringen. 2023-Weine sind oft noch primärfruchtig, lebhaft und zugänglich, aber mit dem Potenzial, in den nächsten 5–15 Jahren zu reifen, wenn sie als Großes Gewächs konservativ ausgebaut wurden. Weingut Rings' Felsenberg-GGs profitieren von kontrollierter Säurestruktur und können je nach Ausbau 10–20 Jahre Reifepotenzial besitzen.