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OHK steht für Original-Holzkiste (Original Wooden Case). Eine Original-Holzkiste ist oft Teil der Provenienz und kann bei hochwertigen Abfüllungen den Sammlerwert erhöhen, weil sie Schutz, Identität und Vollständigkeit belegt. Neben OHK gibt es OC (Original Case) oder OWC (Original Wooden Case) als ähnliche Bezeichnungen. Für Investment oder lange Lagerung bewahrt eine intakte Originalverpackung Flaschen vor Licht- und Temperaturschwankungen und erleichtert Echtheitsprüfungen.
Sichere Versandverpackung enthält stoßdämpfende Zwischenlagen, temperaturisolierende Materialien für extreme Witterung und einen stabilen Außenkarton oder Holzrahmen; bei Premiumflaschen sind Original-Holzkisten (OHK/OWC) ideal. Temperatursensible Sendungen profitieren von Thermopaketen oder klimatisiertem Transport. Dokumentation (Invoice, Herkunftsnachweis), Versicherung gegen Bruch und ein verlässlicher Logistikpartner mit Weinversanderfahrung verringern Risiko und schützen Wert und Zustand der Flaschen.
Pinot Noir aus Burgund profitiert von einzigartigen Terroirs und historischer Parzellenteilung: Grand Cru- und Premier Cru-Lagen wie Romanée-Conti erzeugen sehr feinkörnige, vielschichtige Weine. Produzenten wie Domaine de la Romanée-Conti (oft kurz DRC), Domaine Dujac oder Domaine Armand Rousseau arbeiten mit niedrigen Erträgen und selektiver Handlese, was Konzentration und Lagerfähigkeit fördert. Kritikerwerte (z. B. Wine Advocate, James Suckling, Vinous) und die begrenzte Angebotsmenge steigern Nachfrage und Reputation, weshalb Burgunder-Pinots international besonders gesucht sind.
Bei Pinot sind Standardflasche (0,75 l) und Magnum (1,5 l) am gebräuchlichsten. Magnums reifen oft gleichmäßiger und langsamer wegen des günstigeren Verhältnis von Luftvolumen zu Wein und werden bei langlebigen Burgundern geschätzt. Kleinere Formate (0,375 l) eignen sich kurzfristig zum Genuss. Sonderformate sind seltener, aber bei historischen Jahrgängen oder Sammlerabfüllungen möglich; Formatwahl wirkt sich auf Lagerplatz, Investitionsstrategie und Genussfenster aus.
Pinot kann Anlagecharakter haben, vor allem wenn es sich um renommierte Burgunder wie Domaine de la Romanée-Conti, Domaine Leroy oder Armand Rousseau handelt. Entscheidende Faktoren sind Produzent, spezifische Lage, Jahrgangsqualität, Provenienz (lückenlose Lagerhistorie, OHK/OC/OWC) und hohe Bewertungen durch Kritiker (Robert Parker / Wine Advocate, James Suckling, Vinous). Anders als bei Bordeaux ist En Primeur (EP) für Burgund seltener; Investoren achten auf begrenzte Produktion und ungebrochene Nachfrage. Versicherung, Einlagerung in professionellen Lagerhäusern und geprüfte Echtheitszertifikate sind Pflicht.
Pinot bevorzugt konstante Kühltemperaturen (10–14 °C), 60–75 % Luftfeuchte und dunkle, vibrationsarme Bedingungen. Bei älteren Flaschen ist die Ullage (Fuellstand) ein wichtiger Indikator: HF (High Fill) und IN (Into Neck) sind ideal, TS (Top Shoulder) kann bei 15–20 Jahre alten Weinen akzeptabel sein. VHS, MS oder LS (Very High Shoulder / Mid Shoulder / Low Shoulder) deuten auf Oxidation oder mögliche Verschlussprobleme hin. Provenienz, Lagerhistorie und Sichtprüfung der Kapsel ergänzen die Beurteilung.
Pinot Noir passt hervorragend zu Geflügel (Ente, Flugente, gebratene Hähnchenbrust), Lamm, Kalbfleisch, Pilzgerichten und fettreichem Fisch wie Lachs oder gegrillter Forelle. Feine, burgundische Pinots ergänzen gereiften Käse, Wildpasteten und Pilzrisotto. Weißweine der Pinot-Familie (Pinot Gris / Grauburgunder) harmonieren mit kräftigeren Fischgerichten, asiatisch gewürzten Speisen und leichten Pasteten. Temperatur, Glaswahl und dezenter Ausbau (wenig neues Holz) beeinflussen die beste Kombination.
Deutscher Spätburgunder (Pinot Noir) zeigt oft frischere Säure und klarere Fruchtnoten bei leichterem Extrakt als viele burgundische Vertreter; Ausbau und Stil variieren stark je nach Region (Ahr, Baden, Pfalz). Spitzenbetriebe wie Weingut Keller (Klaus-Peter Keller), Bernhard Huber oder Meyer-Näkel arbeiten präzise im Weinberg und setzen auf selektive Handlese, Eichenfassreife und lagebetonte Ausrichtung. Für Sammler und Genießer ist wichtig, Produzent, Lage und Jahrgang zu kennen, weil diese Faktoren Geschmack, Reifepotential und Preis maßgeblich bestimmen.
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