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Die optimale Lagerung erfolgt dunkel, konstant bei ca. 10–13 °C, mit 60–75 % relativer Luftfeuchte und liegender Flaschenposition, um den Korken feucht zu halten. Starke Temperaturschwankungen und Vibrationen sind zu vermeiden. Serviertemperatur für Vintage-Champagner liegt zwischen 8–10 °C in einem tulpenförmigen Sektglas oder bauchigen Champagne-Flöte für Intensität; vor dem Einschenken leicht dekantieren ist optional, für sehr alte Exemplare kann vorsichtiges Öffnen und langsames Eingießen helfen, Depots zu schonen.
Dom Pérignon basiert klassisch auf der Verbindung von Pinot Noir und Chardonnay. Die Trauben stammen aus renommierten Lagen der Champagne – namentlich Montagne de Reims, Vallée de la Marne und Côte des Blancs – sowie aus Parzellen rund um die Städte Épernay und Reims. Pinot Noir liefert Struktur, Frucht und Körper; Chardonnay sorgt für Frische, Eleganz und Länge. Für die Jahrgangscharakteristik 2013 gilt allgemein, dass junge Vintage-Champagner eine deutliche Säurestruktur und präzise Knotenpunkte von Zitrus, weißen Blüten und Brioche-Noten zeigen, die sich mit Lagerung weiter entfalten.
Dom Pérignon ist die historisch und qualitativ herausragende Prestige-Cuvée des Hauses Moët & Chandon. Charakteristisch sind die strenge Selektion von Trauben aus ausgewählten Grands Crus der Champagne, die Assemblage von Chardonnay und Pinot Noir sowie eine lange Flaschenreife auf der Hefe vor dem Degorgieren. Dom Pérignon wird nicht jedes Jahr erzeugt, sondern nur in Vintagen, die eine homogene Qualität erlauben. Die Marke verbindet Terroirauswahl (u. a. Crus aus Montagne de Reims, Vallée de la Marne und Côte des Blancs), einen klaren Stil durch die Hausphilosophie und eine präzise Kellertechnik durch den Maître de Caves, was die Position als Prestige-Cuvée begründet.
Vintage-Champagner wie Dom Pérignon 2013 sind für längere Flaschenreife konzipiert. Ein konservativer Trinkfensteransatz liegt bei 10–30 Jahren, abhängig von Lagerbedingungen und persönlichem Geschmack. Frühe Trinkproben zeigen oft präzise Säure, grüne Zitrusfrucht und Hefe/Aromen; bei längerer Reife treten komplexe Noten von geröstetem Brioche, getrockneten Zitrusfrüchten, Honig und nussigen Anklängen hinzu. Sammler, die auf tertiäre Aromen setzen, verschieben den Genuss in die zweite Dekade und darüber hinaus.
Beim Sekundärmarkt sind Provenienz, Lagerhistorie, Füllstand, Etikettenzustand und Originalverpackung (OHK/OWC/OC) die wichtigsten Prüfgrößen. Seriöse Bezugsquellen, saubere Rechnungsketten, Einträge bei Auktionen (Sotheby's, Christie's) oder Händler mit Referenzen minimieren Risiko. Versicherte Transporte, fachgerechte Lagerung und gegebenenfalls Analyseberichte oder Fotos der Kapsel und des Degorgierdatums erhöhen die Transparenz. Für Investmentzwecke ist außerdem die Liquidität des Marktes, die Reputation des Jahrgangs und die Nachfrage nach bestimmten Jahrgängen relevant.
Dom Pérignon wird in mehreren Formaten angeboten: Standard 0,75 l, Magnum (1,5 l) und gelegentlich größere Formate wie Doppelmagnum oder Imperiale. Magnum-Flaschen gelten als besonders attraktiv für Lagerung und Alterung, weil sie langsamer reifen und bei Auktionen oft höhere Preise erzielen. Für Investoren spielen Seltenheit, Format, Originalverpackung und Zustand eine größere Rolle als einzelne Preisbeispiele; größere Formate erzielen oft überproportionale Aufmerksamkeit bei Sammlern und Restaurants.
OHK steht für Original-Holzkiste, OWC für Original Wooden Case und OC für Original Case. Diese Bezeichnungen weisen darauf hin, ob Flaschen in der originalen Transport- bzw. Geschenkverpackung des Weinguts geliefert werden. Für Sammler und auf dem Sekundärmarkt sind Originalverpackungen ein Qualitätsmerkmal: sie unterstützen die Provenienz, erhöhen Wiederverkaufswert und reduzieren das Risiko von Manipulationen. Besonders bei prestigeprägenden Erzeugnissen wie Dom Pérignon beeinflussen OHK/OWC/OC oft die Preisstellung und das Käufervertrauen.
Der Füllstand oder Ullage ist ein zentrales Beurteilungskriterium bei Flaschenreife. Kategorien wie HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder), VHS (Very High Shoulder), MS (Mid Shoulder) und LS (Low Shoulder) geben Hinweise auf Verdunstung und eventuelle Oxidation. Bei einem relativ jungen Jahrgang wie 2013 gelten HF und IN als ideale Zustände; erste Anzeichen von VHS oder MS können auf beginnende Oxidation oder unsachgemäße Lagerung hindeuten. Deshalb ist die Sichtprüfung des Füllstands zusammen mit Etikette, Kapsel und Korken entscheidend für die Einschätzung von Trinkbarkeit und Sammlerwert.
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