0 €
Suche einen Regent 2009. Jakob Gerhardt Niederstein.
OHK steht für Original-Holzkiste, OC für Original Case und OWC für Original Wooden Case – alle Bezeichnungen beschreiben die originale Versand- oder Aufbewahrungsverpackung einer Flasche. Vorhandene Originalverpackung erhöht die Nachvollziehbarkeit der Provenienz, schützt vor Temperaturschwankungen und wirkt sich oft positiv auf den Marktwert aus. Für Sammler und Händler sind OHK/OC/OWC daher wichtige Qualitätsmerkmale.
Gereifte Regent-Weine harmonieren mit geschmorten oder gebratenen dunklen Fleischgerichten, Wild, Lamm, Pilzrisotto, Schmorbraten und gereiftem Hartkäse. Würzige Beilagen, karamellisierte Zwiebeln oder Pilze unterstreichen die erdigen und würzigen Sekundäraromen. Bei leichteren oder stärker gereiften Exemplaren können auch herzhafte vegetarische Gerichte mit Umami-Akzenten passen.
Gängige Formate sind 0,375 l (Demi), 0,75 l (Standard), 1,5 l (Magnum), 3,0 l (Doppelmagnum), 6,0 l (Imperial) und größere Formate wie 9,0 l (Salm). Größere Formate altern langsamer wegen eines geringeren Sauerstoffverhältnisses pro Volumen und sind bei Sammlern begehrt; Magnums gelten oft als ideal für die Reifung großer Rotweine. Seltene große Formate oder gut erhaltene OWC steigern üblicherweise den Sammlerwert.
OHK steht für Original-Holzkiste, OC für Original Case und OWC für Original Wooden Case. Diese Begriffe beschreiben die originale Versand- oder Lagerverpackung eines Weins. Eine erhaltene Original-Holzkiste oder das Original Case erhöht meist die Provenienz-Sicherheit und kann den Sammlerwert steigern, weil sie Hinweise auf ursprüngliche Lagerung und Handling liefert. Für Investoren und Sammler sind OHK/OC/OWC relevante Komfortmerkmale beim Wiederverkauf.
Angaben wie Weingut Jakob Gerhardt und die Lage Niederstein liefern Hinweise auf Herkunft und Handschrift: das Weingut beschreibt den Produzenten, die Lage Niederstein deutet auf eine spezifische Parzelle oder Einzellage hin. Solche Angaben sind wichtig für Rückschlüsse auf Boden, Mikroklima und Stilistik. Bei konkreten Kaufentscheidungen erhöht eine genaue Lagen- und Produzentenangabe die Nachvollziehbarkeit von Qualität und Herkunft.
Regent ist eine moderne, pilzwiderstandsfähige rote Rebsorte, die in Deutschland verbreitet ist. Typisch sind eine tiefe Farbintensität, kräftige Tannine und ein Aroma von dunklen Beeren, Kirsche und oft würzigen, leicht erdigen Nuancen. In gereiften Jahrgängen treten terciäre Aromen wie Leder, Tabak und Waldpilze hinzu. Regent eignet sich sowohl für fruchtbetonte Trinkweine als auch für lange Reifung, abhängig von Ausbau und Terroir des Weinguts.
Regent ist eine rote Rebsorte mit tiefdunkler Farbe, ausgeprägter Fruchtnote und guter Tanninstruktur. Ein Jahrgang 2009 zeigt heute oft sekundäre und tertiäre Aromen: getrocknete dunkle Beeren, Pflaume, Leder, Schokolade, dezente Gewürznoten und erdige Nuancen. Die Tannine glätten sich mit der Flaschenreife, die Säure bleibt typischerweise präsent genug, um Frische zu geben. Bei gereiften Exemplaren empfiehlt sich langsames Probieren und gegebenenfalls vorsichtiges Dekantieren, um Flaschenindividuelle Entwicklungen zu beurteilen.
Optimal sind konstante 10–14 °C, 60–70 % relative Luftfeuchte, Dunkelheit und vibrationsfreie Lagerung. Vor dem Servieren sollte ein gereifter Regent 2009 leicht dekantiert werden (15–60 Minuten, je nach Zustand), um eventuelle Depotpartikel zu trennen und Aromen zu öffnen. Serviertemperatur für gereifte, mittelkräftige bis kräftige rote Rebsorten liegt bei 16–18 °C; breitere bordeauxartige Kelche unterstützen die Entfaltung.
Der Füllstand ist ein zentraler Indikator für Flaschenalter und -zustand. Kategorien wie HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder), VHS (Very High Shoulder), MS/LS (Mid/Low Shoulder) helfen, Oxidationsrisiken einzuschätzen. Bei einem Wein aus 2009 sind TS oder besser akzeptabel; VHS, MS oder LS deuten auf erhöhtes Oxidationsrisiko. Zusätzlich gibt der visuelle Korkzustand (Bruch, Schrumpfung, Ausblühungen) Hinweise auf Lagerhistorie und die Wahrscheinlichkeit, dass die Flasche noch gut trinkbar ist.
Füllstände oder Ullage sind bei älteren Flaschen ein zentraler Qualitätsindikator. HF (High Fill) steht für perfekten Füllstand, IN (Into Neck) für sehr guten Füllstand. TS (Top Shoulder) ist bei Weinen älter als 15–20 Jahre akzeptabel. VHS (Very High Shoulder) signalisiert erste Oxidationsanzeichen, MS (Mid Shoulder) und LS (Low Shoulder) zeigen erhöhtes Risiko für beschädigte Weine. Bei einem 2009er ist TS noch vertretbar; MS/LS erhöhen das Risiko eines oxidierten oder angestaubten Geschmacks erheblich.
Preise für gereifte Regent-Flaschen sind in der Regel moderat im Vergleich zu etablierten Spitzenregionen; entscheidend sind Erhaltungszustand, Provenienz, Originalverpackung und Nachfrage des Marktes. Händler und Auktionskäufer prüfen Füllstand, Etikett- und Korkzustand, Versand- bzw. Lagerhistorie sowie Echtheit. Fehlen Dokumente, reduziert das den Marktwert; eine klare Historie und gute Zustandsangaben sichern bessere Verkaufspreise.
Wert und Anlagepotenzial hängen von mehreren Faktoren ab: Qualität des Weinguts (z. B. Reputation von Weingut Jakob Gerhardt), Jahrgangsbewertung, Provenienz, Füllstand, Flaschenformat und dokumentierte Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling, Vinous). Seltene Formate, intakte Originalverpackungen und positive Bewertungen steigern den Wert. Auf dem Sekundärmarkt sind transparente Herkunft und geprüfte Lagerung für Käufer besonders wichtig.
Langfristige Lagerung: konstant 10–14 °C, 60–80 % Luftfeuchte, dunkel und vibrationsfrei, Flaschen waagerecht bei Naturkork. Vor dem Servieren Flasche langsam temperieren auf 15–18 °C. Bei gereiften Rotweinen vorsichtig dekantieren: ältere Flaschen können fragile Aromen haben, 30–90 Minuten Dekantierzeit ist oft ausreichend; sehr alte oder individuelle Flaschen lieber nur kurz öffnen und im Glas testen.
Sammelwürdigkeit hängt von Produzentenreputation, Lagenangabe, Jahrgangsqualität, Stückzahlen und Flaschenzustand ab. Bei Regent, einer Rebsorte mit regionaler Bedeutung, beeinflusst ein bekannter Produzent wie ein namentlich genanntes Weingut die Nachfrage positiv. Auf dem Sekundärmarkt zählen lückenlose Provenienz, gute Füllstände, Originalverpackung und positive Kritiken. Kritiker und Punktesysteme (z. B. Wine Advocate, James Suckling) können Preisbildung beeinflussen, sind aber bei weniger global verbreiteten Sorten weniger ausschlaggebend als bei Bordeaux oder Burgund.
Ein 2009er ist deutlich gereift und zeigt heute oft ausgeprägte Sekundär- und Tertiärnoten. Für einen gut ausgebauten Regent 2009 sind noch präsente, abgerundete Tannine und Aromen von getrockneten Beeren, Leder und Gewürzen zu erwarten. Entscheidend sind Ausbau, Füllstand und Lagerbedingungen: Bei optimaler Lagerung kann ein solcher Wein weiterhin Genuss bieten, bei suboptimalen Parametern ist die Oxidationsgefahr erhöht. Vor Genuss empfiehlt sich visuelle und olfaktorische Prüfung sowie gegebenenfalls leichtes Dekantieren.
Beim Weingut Jakob Gerhardt und einer Einzellage wie Niederstein zählt die Dokumentation von Herkunft und Ausbau: Jahrgangsangaben, genaue Lagenbezeichnung und eventuelle Auszeichnung durch Verbände sind relevant. Für die Wertung ist wichtig, ob der Wein aus einer Einzellage stammt, wie traditionell der Ausbau war (Eiche, Holzfass, Edelstahl) und ob es geprüfte Qualitätsstufen gibt. Eine lückenlose Provenienz und saubere Etiketten erhöhen Vertrauenswürdigkeit und Sammlerwert.
320 €
115 €
90 €
500 €
40 €