550 €
13-14-15-16
OHK steht für Original-Holzkiste, OWC für Original Wooden Case und OC für Original Case. Originalverpackungen wie Holzkisten belegen oft Herkunft und lückenlose Provenienz, verbessern die Präsentation und können den Wiederverkaufswert steigern, insbesondere bei sammelwürdigen Weinen wie Tignanello. Wichtig ist, dass Kiste, Etikett und Flasche zueinander passen und Lagerhistorie nachvollziehbar ist.
Junge Tignanello-Jahrgänge profitieren häufig von Dekantieren: 60–120 Minuten für frischere Jahrgänge, bei sehr dichten Jahrgängen kann eine längere Standzeit sinnvoll sein. Die ideale Serviertemperatur liegt bei etwa 16–18 °C. Verwenden Sie ein klares Weinoptik-Glas (Bordeaux-Form) und probieren Sie zu Beginn eine kleine Menge, um das Öffnen des Buketts zu beobachten.
Tignanello ist ein klassischer Super-Tuscan aus Sangiovese ergänzt durch Cabernet Sauvignon und häufig Cabernet Franc; die genaue Assemblage kann je nach Jahrgang variieren. Marchesi Antinori setzt auf streng selektierte Trauben von der Tenuta Tignanello, Gärführung mit kontrollierter Temperatur und Ausbau in kleinen französischen Barriques, was Tannine glättet, Eichenaromen integriert und die Lagerfähigkeit verbessert. Die Kombination aus Sangiovese‑Säure und internationaler Rebsortenstruktur ist charakteristisch für die Stilistik des Weinguts.
Eine Vertikale ist eine Zusammenstellung desselben Weins aus mehreren Jahrgängen zur direkten sensorischen Gegenüberstellung. Bei Tignanello, dem Spitzenprodukt von Marchesi Antinori aus der Tenuta Tignanello in der Nähe von San Casciano in Val di Pesa (Toskana), zeigt eine Vertikale Entwicklungslinien von Reife, Holzeinsatz und Jahrgangscharakter: Fruchtintensität, Säurestruktur und Tanninreifung lassen sich so exakt vergleichen. Für Sammler und Verkoster bietet eine Vertikale Einblicke in Trinkreife, Lagerverhalten und die Handschrift des Weinguts über die Jahre.
Tignanello gilt als sammelwürdiger Wein mit stabiler Nachfrage, besonders bei älteren oder herausragenden Jahrgängen und kompletten Vertikalen. Für Anlagezwecke wichtig: lückenlose Provenienz, professionelle Lagerung (temperatur- und feuchtekontrolliert), nachprüfbare Flaschenzustände (Ullage, Etikett, Kapsel) und kritikergestützte Bewertungen (z. B. Robert Parker / Wine Advocate, James Suckling, Vinous). Diversifikation, langfristiger Horizont und Absicherung durch Auktions- oder Händlerdokumente reduzieren Risiko.
OHK steht für Original‑Holzkiste, OWC für Original Wooden Case und OC für Original Case; alle Begriffe bezeichnen die vom Weingut ausgelieferte Verpackung. Für Sammler und beim Wiederverkauf ist eine Original‑Holzkiste ein Qualitätsmerkmal, da sie oft Zeugnis über lückenlose Provenienz, schonende Lagerung und vollständige Lieferkette ablegt. Auktionen und Händler bewerten Flaschen mit Originalkiste häufig höher, weil die Verpackung Schutz vor Temperaturschwankungen und Licht bot.
Jüngere Jahrgänge von Tignanello (unter zehn Jahren) profitieren von kurzer Belüftung, ältere Flaschen oft von schonendem Dekantieren und langsamer Oxidation; bis zu mehreren Stunden sind bei verschlossenen, tanninreichen Jahrgängen möglich, bei sehr alten Flaschen empfiehlt sich vorsichtiges Karbonieren direkt vor dem Verkosten. Serviertemperatur: 16–18 °C, Burgunder‑ oder Bordeauxgläser mit ausreichend Volumen. Notieren Sie Geruchseindrücke und Tanningefühl je Jahrgang, um die Entwicklung der Frucht, Säure und Holzeinbindung systematisch zu dokumentieren.
Der Füllstand oder Ullage ist ein zentrales Qualitätsmerkmal bei gereiften Flaschen. Gängige Einstufungen sind HF (High Fill) für perfekte Füllhöhe, IN (Into Neck) für sehr gut, TS (Top Shoulder) als noch akzeptabel bei älteren Weinen, VHS (Very High Shoulder) als erstes Oxidationsanzeichen und MS/LS (Mid Shoulder / Low Shoulder) als Risiko für Reifeschäden. Bei Tignanello‑Jahrgängen älter als zehn bis zwanzig Jahre wird ein HF/IN‑Füllstand als positiv gewertet; ausgeprägte Schulterhöhen sollten genau geprüft werden.
Die Jahrgänge 2013–2016 zeigen in der Toskana eine Bandbreite: 2015 und 2016 werden landesweit oft als sehr starke bis ausgezeichnete Jahre beschrieben, geprägt von Reife, Konzentration und guter Struktur. 2013 und 2014 weisen stärkere vintagebedingte Unterschiede auf und können schlankere oder früher trinkreife Charaktere zeigen. Bei Tignanello äußert sich das in Variationen bei Tanninstruktur, Säure und Lagerfähigkeit; genaue Unterschiede lassen sich am besten an Flaschenproben und Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker / Wine Advocate, James Suckling, Vinous) nachvollziehen.
Auf dem Sekundärmarkt sind Provenienzdokumente, lückenlose Lagerhistorie, Original‑Holzkiste (OHK/OWC) und Zustand der Etiketten entscheidend für Authentizität und Wert. Auktionshäuser, etablierte Händler und Zertifikate bieten zusätzliche Sicherheit; Fotos von Kork, Capsule und Füllstand helfen bei der Einschätzung. Preisentwicklung wird von Jahrgangsqualität, Rarität, Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker / Wine Advocate, Vinous, James Suckling) und globaler Nachfrage gesteuert. Für Anlagezwecke sind Diversifikation, konservative Schätzung der Lagerkosten und regelmäßige Überprüfung der Marktpreise ratsam.
Tignanello besitzt grundsätzlich ein langfristiges Reifepotenzial; gut gelagerte Flaschen können 15–30 Jahre oder länger reifen, abhängig von Jahrgang und Lagerbedingungen. Wärmere, dichte Jahrgänge wie 2015 zeigen oft frühere Trinkreife bei gleichzeitig langer Lagerfähigkeit, während kühlere, elegantere Jahrgänge wie 2016 und manche Partien 2013/2014 eher eine langsamere Entwicklung mit anhaltender Frische bieten. Für Investment‑Entscheidungen sind Jahrgang, Provenienz, Füllstand und Bewertungen durch Kritiker wie Robert Parker (Wine Advocate) oder Vinous (Antonio Galloni) relevante Einflussfaktoren.
Prüfen Sie: vollständige Jahrgangsaufstellung und Flaschenanzahl, Fotos der Etiketten und Füllstände, Vorhandensein von OHK/OWC falls angegeben, Dokumente zur Lagerung (Temperaturkontrolle), Händler- oder Auktionshistorie, Übereinstimmung mit bekannten Erscheinungsbildern von Marchesi Antinori und ggf. unabhängige Gutachten. Bei Zweifeln lohnt eine Zustandsprüfung durch einen unabhängigen Gutachter oder ein Reifestatus-Protokoll.
Tignanello ist der Spitzenwein von Marchesi Antinori aus der Tenuta Tignanello bei San Casciano in Val di Pesa (Toskana). Als historischer Super-Tuscan kombiniert er hauptsächlich Sangiovese mit Anteilen von Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc und war einer der Vorreiter, traditionelle Chianti-Regeln zu überschreiten. Tignanello wurde lange als Toscana IGT (Indicazione Geografica Tipica) geführt und reift typischerweise in französischen Barriques, was Struktur und Reifepotenzial verleiht.
Bei Weinen aus den Jahrgängen 2013–2016 gelten Füllstände in der Kategorie HF (High Fill/nahe dem Flaschenhals) oder IN (Into Neck/in den Hals hinein) als sehr gut. TS (Top Shoulder) ist bei rund zehn Jahren noch akzeptabel. VHS (Very High Shoulder) oder niedrigere Stände deuten auf erhöhtes Oxidationsrisiko hin. Beim Kauf sollten Käufer Fotos der Schultern und der Kapsel anfordern; professionelle Händler dokumentieren Ullage-Klassen zur Beurteilung der Flaschenintegrität.
Tignanello besitzt generell ein mittellanges bis langes Reifepotenzial; je nach Jahrgang und Ausbau sind 10–30 Jahre realistisch. Die warmen, konzentrierten Jahrgänge wie 2015 und 2016 tendieren zur längeren Lagerfähigkeit (häufig 15–25+ Jahre), während 2013 und 2014 in vielen Fällen früher Trinkreife erreichen (oft 8–15 Jahre). Lagerbedingungen (konstante 12–14 °C, 60–70 % rLF) und die konkrete Flaschenlage entscheiden maßgeblich über die tatsächliche Entwicklung.
Generell gelten die toskanischen Jahrgänge 2013–2016 als unterschiedlich: 2013 wirkt tendenziell frischer und schlanker, 2014 meist ausgewogen mit reifer Frucht, 2015 als sehr warmer und opulenter Jahrgang mit reichhaltiger Extraktstruktur und 2016 als klassisch-elegant mit guter Säure und Balance. Bei Tignanello spiegeln diese Merkmale die Rebsortenmischung und den Ausbau in französischer Barrique wider; Trinkreife und Dekantierbedarf variieren daher von eher zugänglich (2015) bis zu langer Entwicklung (2016, 2014).
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