400 €
perfekter Zustand.
Kurze Jahreszahlen wie 10 und 11 werden in Weinnotierungen üblicherweise als 2010 und 2011 verstanden; eine Aneinanderreihung wie 10 + 11 + 11 deutet auf mehrere Flaschen aus diesen Jahrgängen hin (zum Beispiel eine 2010er und zwei 2011er). Rheingauer Qualitäten: 2010 gilt als warmes, reifes Jahr mit kräftiger Struktur und gutem Alterungspotenzial, 2011 als insgesamt frischeres, säurebetonteres Jahr, das frühere Trinkreife und feine Klarheit bietet. Die konkrete Reife und Trinkreife hängen aber immer vom Ausbau und der Flaschenreife ab.
Lagerung idealerweise bei konstanter Temperatur (10–14 °C), 60–75 % Luftfeuchte, dunkel und vibrationsfrei in liegender Position für korkverschlossene Flaschen. Beim Versand sind stabile Verpackung, Feuchtigkeits- und Bruchsicherung, Transportversicherung sowie ein Versand mit Sendungsverfolgung und Unterschrift unabdingbar; für wertvolle Flaschen empfiehlt sich ein spezialisierter Weinspediteur.
Hochwertige Rheingauer Rieslinge aus Spitzenlagen wie dem Schlossberg können bei optimaler Lagerung Jahrzehnte reifen; ein Wein aus starken Jahrgaengen kann 10–30 Jahre und mehr Trinkfreude bieten. Weingut-spezifische Faktoren, Ausbau (z.B. restsüß vs. trocken) und Jahrgang beeinflussen das genaue Fenster, weshalb Verkostungsnotizen und Erfahrungsberichte zu Breuer-Flaschen wertvolle Orientierung bieten.
VDP steht für Verband Deutscher Prädikatsweingüter, die Dachorganisation vieler Spitzenwinzer in Deutschland. GG bedeutet Großes Gewächs und bezeichnet trockene Spitzenweine aus klassifizierten Erste Lagen (VDP.Erste Lage/Grosse Lage), die strengen Qualitätskriterien unterliegen. Solche Klassifikationen signalisieren terroirbetonte, lange lagerfähige Weine und sind ein Qualitätsindikator beim Einkauf und bei der Einordnung von Rheingau-Rieslingen.
Wesentlich sind der Füllstand (Ullage) im Hals und sichtbare Anzeichen von Korkschäden oder Auslaufen. Standardbegriffe: HF (High Fill) = sehr guter Füllstand, IN (Into Neck) = sehr gut, TS (Top Shoulder) = akzeptabel bei >15–20 Jahren, VHS/MS/LS (Very High/Mid/Low Shoulder) signalisiert zunehmendes Oxidationsrisiko. Auch Kapsel, Etikettzustand und Sedimentbild geben Hinweise auf Lagerung und Unversehrtheit. Fotos der Flaschenbasis, des Halses und des Etiketts helfen bei der Beurteilung.
Werttreibend sind Jahrgangsqualität, Produzentenname (z.B. Weingut Breuer), Zustand der Flasche (Ullage, Etikett, Kapsel), Vorhandensein einer OHK, dokumentierte Lagerung und Kritikerbewertungen (z.B. Wine Advocate, James Suckling, Vinous). Auch Seltenheit, Nachfrage in Sammlerkreisen und Authentizität beeinflussen den Preis; daher sind nachvollziehbare Provenienz und professionelle Flaschenfotos entscheidend für realistische Marktpreise.
OHK steht für Original-Holzkiste (Original Wooden Case, OWC) und bezeichnet die beim Erstversand verwendete Holzkiste. Für Sammler und den Sekundaermarkt steigert eine vollständige OHK oft den Wert und die Wiederverkaufbarkeit, da sie Provenienz und Originalzustand unterstreicht — besonders relevant bei limitierten Jahrgaengen oder renommierten Erzeugern wie Weingut Breuer.
Wert entsteht durch Kombination aus Produzent (z. B. Weingut Breuer), Lage (Schlossberg), Jahrgangsqualität, Lagerhistorie und Seltenheit. Faktoren wie Original-Holzkiste (OHK/OWC/OC), vollständige Provenienz, erstklassiger Füllstand und positive Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker/Wine Advocate, Vinous, James Suckling, Jancis Robinson) erhöhen die Marktattraktivität. Zur Beurteilung heranziehen: Auktionsresultate vergleichbarer Flaschen, dokumentierte Lagerbedingungen und Nachfrage nach deutschen Spitzenrieslingen. Dies stellt keine Anlageberatung dar.
OHK (Original-Holzkiste), OWC (Original Wooden Case) oder OC (Original Case) sind wertsteigernd, weil sie Schutz, vollständige Provenienz und oft Unversehrtheit belegen. Solche Verpackungen reduzieren Transportschäden, erleichtern Provenienzprüfungen bei Auktionen und können den Wiederverkaufswert erhöhen. Für Sammler und Händler ist das Vorhandensein der Originalverpackung ein wichtiges Kriterium bei der Preisbestimmung.
Konstante Temperatur (idealerweise 10–12 °C), 60–75 % relative Luftfeuchte, Dunkelheit und vibrationsfreie Umgebung sind entscheidend. Flaschen waagrecht lagern, um den Korken feucht zu halten; Temperatursprünge vermeiden. Für langfristige Lagerung empfiehlt sich eine stabile Kellerumgebung oder ein professioneller Weinklimaschrank. Vor dem Genuss langsam auf Trinktemperatur bringen (8–12 °C je nach Reife) und bei sehr alten Flaschen vorsichtig dekantieren.
Eine 2010er-Auslese oder trocken ausgebaute Spitzenriesling kann bei guter Lagerung 10–30+ Jahre reifen; 2010er zeigen oft volle Reife und anhaltende Struktur. 2011er sind säurebetonter und bieten ein Trinkfenster von sofort bis 10–20 Jahren, je nach Ausbaustil. Zu solchen Rheingau-Rieslingen passen Gerichte mit feiner Säure oder Umami: gebratener Fisch, Krustentiere, klassische deutsche Küche, asiatisch gewürzte Gerichte oder gereifter Hartkäse. Bei älteren Flaschen sanft dekantieren, um Sediment zu schonen und Aromen zu öffnen.
"Perfekter Zustand" umfasst einen intakten Etikettenzustand, unbeschädigte Kapsel, saubere Flaschenhalsbereiche, keinen Korkschaden sowie einen gesunden Füllstand (Ullage). Wichtige Kontrollpunkte sind: Label ohne Feuchtigkeitsschaden, Kork- und Halsinspektion auf Auslaufen, nachvollziehbare Lagerhistorie und, falls vorhanden, Originalverpackung wie die OHK.
Der Schlossberg im Rheingau gilt als steile, oft tiefgründige Einzellage mit hervorragender Sonneneinstrahlung und mineralischen Böden, die konzentrierte Rieslinge hervorbringt. Weingut Breuer, ansässig in Rüdesheim im Rheingau, ist bekannt für präzise, balancierte Rieslinge mit klarer Säurestruktur und guter Alterungsfähigkeit, wodurch Flaschen aus Spitzenlagen wie dem Schlossberg sehr geschätzt werden.
Ullage gibt Auskunft über den Flüssigkeitsstand in der Flasche und ist ein Kernkriterium zur Beurteilung von Alterungs- und Lagerzustand. HF (High Fill) bedeutet sehr guter Füllstand, IN (Into Neck) ist ebenfalls sehr gut; TS (Top Shoulder) ist bei Weinen über 15–20 Jahren noch akzeptabel, während VHS (Very High Shoulder), MS (Mid Shoulder) oder LS (Low Shoulder) auf potenzielle Oxidation und erhöhtes Risiko hinweisen.
Jahrgänge um 2010 zeigen in vielen deutschen Anbaugebieten reife, strukturierte Weine mit gutem Lagerpotenzial; 2011 war regional heterogener, oft etwas kuehler mit frischer Säure und früh ansprechender Trinkreife. Bei Spitzenlagen wie dem Schlossberg entscheidet die individuelle Parzellenlage und die vinifizierende Handschrift von Weingut Breuer maßgeblich über Lagerfähigkeit und Entwicklung.
Der Schlossberg bei Rüdesheim zählt zu den markanten Einzellagen im Rheingau: steile Südlagen, kiesige bis quarzitische und schieferreiche Böden und ein sehr gutes Südklima führen zu konzentrierten Rieslingen mit präziser Mineralität. Das Weingut Breuer ist bekannt für terroirbetonte Rieslinge, die Struktur, klare Säureführung und ein ausgeprägtes Lagerpotenzial zeigen. Typisch sind feine Fruchtnoten, zupackende Säure und die Fähigkeit, Reife und Mineralik über Jahrzehnte zu entwickeln.
1500 €
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