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Wichtige Begriffe: OHK bedeutet Original-Holzkiste; VDP ist der Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) und kennzeichnet u. a. Klassifikationen wie Erste Lage oder Grosses Gewächs (GG steht für Grosses Gewächs); DRC steht für Domaine de la Romanée-Conti (DRC), eines der bekanntesten Burgunderweingüter; QbA bedeutet Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete; Kabinett, Spätlese und Auslese bezeichnen Prädikatsstufen in Deutschland. Bei alten Flaschen sind Füllstand-Bezeichnungen wichtig: HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder), VHS (Very High Shoulder), MS/LS (Mid/Low Shoulder).
'zzgl. Versand' steht für »zuzüglich Versandkosten« und betrifft die Preiszusammensetzung beim Erwerb. Für die Weinqualität entscheidend sind Verpackung und Transportbedingungen: temperaturkontrollierter Versand ist bei hochwertigen Flaschen wichtig, da Hitze- oder Kälteaussetzer Aromen schädigen können. Originalverpackung wie OWC/OC (Original Wooden Case / Original Case) oder OHK (Original-Holzkiste) bietet zusätzlichen Schutz. Beim Versand immer auf versicherten Transport, Sendungsverfolgung und spezialisierte Logistik achten.
Beim Pinot Noir gelten einige Erzeuger als Referenzländer: in Burgund sind dies Domaine de la Romanée-Conti (DRC), Domaine Leroy, Domaine Dujac und Domaine Armand Rousseau; in Kalifornien/USA sind Joseph Drouhin (auch in Burgund aktiv), Kosta Browne oder Williams Selyem bekannt; in Deutschland gelten Spitzenbetriebe wie Weingut Keller (Klaus-Peter Keller) oder Künstler wie Bernhard Huber. Diese Namen stehen oft für präzises Traubenhandling, Lageauswahl und Reifepotenzial, wodurch sich sowohl Genuss- als auch Anlageaspekte unterscheiden.
Das Reifepotenzial hängt von Herkunft, Produzent und Jahrgang ab. Ein einfacher Pinot ist meist innerhalb von 3–7 Jahren trinkreif, während Spitzenlagen aus Burgund oder Top-Erzeuger 10–30+ Jahre halten können. Jahrgänge mit kühlerem Klima bringen oft bessere Säurestruktur und Langlebigkeit; sehr warme Jahrgänge liefern früh zugängliche, aber potentiell weniger langlebige Weine. Bei deutschen Spätburgundern mit VDP-Grosses Gewächs (VDP steht für Verband Deutscher Prädikatsweingüter) kann man ähnliche Alterungsfenster wie bei Burgund sehen. Immer Jahrgangsberichte und Kritikernoten (z. B. Robert Parker / Wine Advocate, James Suckling, Vinous) zur Einschätzung heranziehen.
Der Begriff Pinot umfasst mehrere verwandte Rebsorten wie Pinot Noir, Pinot Gris und Pinot Blanc. Pinot Noir ist charakterisiert durch eine feine Frucht, rote Beeren, florale Noten und oft erdige, würzige Nuancen. Regionale Ausprägungen sind stark ausgeprägt: Burgund (Bourgogne) liefert das klassische Terroirprofil mit Produzenten wie Domaine de la Romanée-Conti (DRC), Domaine Dujac oder Domaine Armand Rousseau, während die Willamette Valley in Oregon und Regionen in Sonoma oder Central Otago fruchtbetonte, oft samtigere Varianten liefern. In Deutschland ist Spätburgunder (Pinot Noir) bei VDP-Betrieben wie Weingut Keller (Klaus-Peter Keller) oder Weingut Bürklin-Wolf sehr beliebt. Pinots aus kühleren Lagen zeigen Eleganz und Säure, wärmere Lagen mehr Reife und dunklere Frucht.
Auch bei nur zwei Flaschen gelten die Grundregeln: konstante Temperatur (ca. 10–13 °C), hohe Luftfeuchtigkeit (60–75 %), Dunkelheit und vibrationsfreie Lagerung. Flaschen liegend lagern, wenn ein Korken vorhanden ist, damit er feucht bleibt. Bei kurzer Haltbarkeit (einige Jahre) reicht ein kühler, dunkler Keller; für mittelfristige Lagerung empfiehlt sich ein Weinklimaschrank oder professionelle Einlagerung. Vor dem Genuss Raumtemperatur anpassen und gegebenenfalls schonend dekantieren, insbesondere bei gereiften Pinots.
Pinot Noir kann als Anlage interessant sein, vor allem Spitzenlagen aus Burgund oder renommierte Erzeuger wie Domaine de la Romanée-Conti (DRC) oder Domaine Leroy, deren Flaschen an Auktionsmärkten stark nachgefragt werden. Entscheidende Faktoren sind Provenienz, Lagerhistorie, Füllstand (Ullage), Verschlusszustand, Jahrgangsqualität und Bewertungen durch anerkannte Kritiker (Robert Parker / Wine Advocate, James Suckling, Vinous). Diversifikation, professionelle Einlagerung und Beachtung von Nebenkosten (Versicherung, Lagergebühren, Versand) sind Pflicht. Kleinere, weniger bekannte Pinot-Jahrgänge sind meist weniger liquide.
Bei gereiften Flaschen sind Füllstand und Korkzustand aussagekräftig: HF (High Fill) oder IN (Into Neck) sind ideal; TS (Top Shoulder) ist bei älteren Weinen akzeptabel. VHS (Very High Shoulder), MS (Mid Shoulder) oder LS (Low Shoulder) zeigen erhöhtes Oxidationsrisiko. Sichtbare Korkrisse, Auslaufen, starker Weinaustritt am Hals oder verschobener Korken sind Warnsignale. Auch der Geruch nach Schimmel oder Essig und ein ausgebleichtes Etikett können auf Lagerprobleme hindeuten. Bei Zweifel empfiehlt sich professionelle Begutachtung oder eine vorsichtige Sensorikprüfung nach vorsichtigem Dekantieren.
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