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Für die Einordnung von Weinen wie Tignanello sind renommierte Verkoster hilfreiche Referenzen: Robert Parker / Wine Advocate, James Suckling, Vinous (Antonio Galloni), Jancis Robinson oder Jeb Dunnuck liefern detaillierte Verkostungsnotizen und Punktbewertungen. Diese Quellen erlauben einen Vergleich von Jahrgangscharakter und Reifeverlauf. Ergänzend lohnt sich ein Blick in Auktionsarchiven und Händlerdatenbanken, um Marktstimmung und Wertentwicklung zu prüfen.
Für strukturierte Rotweine wie Tignanello empfiehlt sich ein großes Bordeaux- oder Burgunderglas mit breiter Schale, damit sich Aromen entfalten. Zu den passenden Speisen zählen geschmorte Rindfleischgerichte, Lamm, Wild, kräftige Pasta mit Ragù und gereifte Hartkäse wie Pecorino oder Parmesan. Fettige Saucen und Kräuteraromen ergänzen die mediterranen Noten und bringen Tannin und Säure ins Gleichgewicht.
Optimale Lagerung bei 12–14 °C, 60–70 % relativer Luftfeuchte, dunkel und vibrationsfrei. Flaschen waagerecht lagern, um den Korken feucht zu halten. Jüngere Jahrgänge profitieren von 1–2 Stunden Dekantieren; reife Flaschen (älter als 10–15 Jahre) vorsichtig auf Sediment prüfen und schonend in eine Karaffe füllen, um Aromen zu öffnen, aber Oxidation zu vermeiden. Vor dem Kauf auf Füllstand (Ullage) und Etikettenzustand achten.
OHK steht für Original-Holzkiste (Original-Holzkiste), OWC für Original Wooden Case und OC für Original Case. Solche Originalverpackungen dokumentieren oft Herkunft und Lagerhistorie, erhöhen bei sammelwürdigen Weinen die Attraktivität und können den Wiederverkaufswert steigern. Besonders bei langfristiger Lagerung oder beim Handel mit älteren Jahrgängen sind Originalverpackung und dazugehörige Papiere ein Qualitätsmerkmal.
Tignanello reift in der Regel in kleinen Barriques, häufig aus französischer Eiche. Der Barrique-Ausbau trägt zu feinen Aromen von Vanille, Zimt, geröstetem Holz und einem dicht strukturierten Mundgefühl bei. Die Wahl zwischen neuem und gebrauchten Barrique, Röstgrad und Lagerdauer beeinflusst die Balance zwischen Frucht und Eichenwürze.
Lagerung: Dunkel, konstant kühl (idealerweise 12–14 °C), circa 60–75 % Luftfeuchte und liegend, um den Korken feucht zu halten. Serviertemperatur: leicht unter Zimmertemperatur, etwa 16–18 °C. Dekantieren verbessert bei jüngeren, tanninreichen Jahrgängen die Aromafreiheit; ältere Flaschen mit sensiblem Bouquet besser vorsichtig behandeln und kürzer dekantieren.
Tignanello stammt von der Tenuta Tignanello in San Casciano in Val di Pesa, südwestlich von Florenz in der Toskana. Die Escatenz Marchesi Antinori prägt den Wein seit Generationen: Antinori war ein Pionier der sogenannten Super-Tuscans und setzte früh auf Sangiovese mit Anteilen von Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc sowie auf moderne Barrique-Ausbauverfahren. Tradition und Innovation bei Antinori machen Tignanello zu einem der bedeutendsten roten Weine Italiens, klassifiziert heute als Toscana IGT.
Der Jahrgang 2019 in der Toskana gilt als sehr gut bis exzellent: warme, jedoch nicht überhitzte Reife, konzentrierte Frucht, klare Säure und reife Tannine. Für Weine wie Tignanello bedeutet das dichte schwarze Frucht, mediterrane Kräuteranklänge und strukturierte Gerbstoffe, die langes Lagerpotenzial erlauben. Solche Jahrgänge profitieren von kontrollierter Fassreife und entwickeln in der Flasche komplexe tertiary-Noten über 10–30 Jahre.
OHK steht für Original-Holzkiste, OC für Original Case und OWC für Original Wooden Case. Diese Angaben signalisieren, dass Weinflaschen in der unveränderten Originalverpackung geliefert wurden, was für Sammler und Wiederverkäufer wichtig ist: Originalverpackung unterstützt die Provenienz, reduziert Manipulationsrisiken und kann den Wiederverkaufswert erhöhen. Bei älteren Flaschen ergänzt die OHK-Angabe Hinweise zur Vollständigkeit der Lieferung.
Tignanello ist ein klassischer Super-Tuscan vom Weingut Marchesi Antinori in der Toskana, konkret aus den Hügeln von Tignanello nahe San Casciano in Val di Pesa. Die Cuvée verbindet Sangiovese mit Cabernet-Sauvignon und teilweise Cabernet-Franc; Marchesi Antinori pflegt hier eine Mischung aus traditionellen Rebsorten und modernen Önologietechniken. Tignanello gilt als wegweisend für die moderne toskanische Qualitätsweinproduktion und steht für Konzentration, Struktur und Lagerfähigkeit.
Tignanello basiert primär auf Sangiovese, ergänzt durch Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc. Sangiovese liefert Frische, rote Kirsche und mediterrane Würze, während Cabernet Sauvignon Struktur, Tannin und dunkle Frucht beisteuert. Cabernet Franc kann florale und pfeffrige Nuancen einbringen. Zusammen ergibt das den typischen Super-Tuscan-Stil: italienische Eleganz gekoppelt mit internationaler Dichte und Reifepotenzial.
Tignanello hat auf Grund seiner Historie, begrenzten Produktion und hoher Reputation bei Kritikern traditionell Sammlerinteresse. Anlagewürdigkeit hängt von Jahrgangsqualität, Lagerhistorie, Verpackungszustand (z. B. OHK/OC/OWC) und Marktnachfrage ab. Kritiker wie Vinous, Robert Parker (Wine Advocate), James Suckling und Jancis Robinson beeinflussen Preisentwicklung; ihre Bewertungen sowie Angebot und Nachfrage auf Auktionsmärkten helfen, Sammlerreife und Timing für den Verkauf zu bestimmen.
Etikett und Kapsel sollten intakt und ohne größere Flecken sein; stark verblasste oder beschädigte Etiketten können auf unsachgemäße Lagerung hinweisen. Beim Füllstand ist die Ullage entscheidend: HF (High Fill) bedeutet sehr guter Füllstand, IN (Into Neck) ebenfalls günstig, TS (Top Shoulder) kann bei älteren Flaschen akzeptabel sein. Mid Shoulder/Low Shoulder (MS/LS) deuten auf mögliche Oxidation oder unsachgemäße Lagerung hin. Auch Geruch des Korkens nach Öffnen, Farbton und Kohlensäurefreiheit geben Hinweise auf Flaschenzustand.
Typisch für Tignanello ist eine Dominanz von Sangiovese, ergänzt durch Cabernet-Sauvignon und gelegentlich Cabernet-Franc. Stilistisch zeigt der Wein dichte Frucht, markante, aber feine Tannine und eine ausgeprägte Holznote durch Ausbau in kleinen Fässern. Die Balance zwischen reifer Frucht, Säure und Eichenwürze macht ihn sowohl zugänglich als auch lagerfähig.
Wichtige Kriterien sind Provenienz (Lagerhistorie), Flaschenzustand (Ullage, Etikett), Originalverpackung (z. B. OHK/Original-Holzkiste) und renommierte Bewertungen. Auktionspreise, Handelshistorie für vergleichbare Jahrgänge und Marktliquidität geben Aufschluss über Investitionspotenzial. Begriffe wie En Primeur (EP, Vorabkauf im Fass) sind Teil der Investmentlogik, doch der Weinmarkt schwankt; daher sind Diversifikation, Dokumentation und Kauf bei vertrauenswürdigen Händlern entscheidend.
Auf dem Sekundärmarkt entscheidet Provenienz über Vertrauenswürdigkeit: lückenlose Herkunftsnachweise, Rechnungen und Lagertemperaturen sind entscheidend. Ullage oder Füllstand gibt Auskunft über Alterungszustand: HF (High Fill) und IN (Into Neck) sind ideal, TS (Top Shoulder) oder VHS (Very High Shoulder) sind bei älteren Weinen akzeptabel, MS/LS (Mid/Low Shoulder) erhöhen das Risiko. Etiketten, Capsule und Korkzustand liefern weitere Hinweise auf Originalität und korrekte Lagerung.
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