50 €
zwei schöne Flaschen Plus Porto
Flaschen sollten in stoßdämpfender Polsterung, idealerweise in der Original-Holzkiste (OHK/OWC) oder in stabilen Versandkartons mit Temperatur- und Bruchsicherung verpackt werden. Eine ausreichende Versicherung, genaue Deklaration des Inhalts, sichere Fixierung und bei temperaturkritischen Weinen klimatisierte Versandoptionen sind wichtig. Für internationale Sendungen sind Zollbestimmungen und länderspezifische Altersnachweise zu beachten.
Ein Name wie Angeli lässt sich stilistisch nicht pauschal zuordnen, aber beim Vergleich mit großen Referenzen kann man sich an den klassischen Profilen orientieren: Bordeaux-Châteaus wie Château Latour zeigen oft kräftige Tanninstrukturen und Langlebigkeit; Saint-Émilion-Häuser wie Château Angélus sind präsenter in Frucht und samtigen Tanninen; Burgunderhäuser wie Domaine de la Romanée-Conti (DRC) stehen für Feinheit und differenzierte Terroirexpression. Solche Vergleiche helfen, Trinkfenster, Dekantierempfehlungen und Lagerpotenzial besser abzuschätzen, ohne direkte Zuordnung zu treffen.
Für zwei Flaschen bietet sich eine stabile Kartonage mit Polsterelementen oder eine Original-Holzkiste (OHK / OWC) an, wenn vorhanden. Professionelle Händler verwenden stoßdämpfende Einsätze und temperaturstabile Versandoptionen, vor allem bei empfindlichen Jahrgängen. Versicherter Versand mit Sendungsverfolgung ist bei hochwertigen Flaschen sinnvoll. Versandkosten richten sich nach Gewicht, Verpackungsaufwand und Versicherung; für Käufer ist es ratsam, vorab nach Verpackungsstandard, Versicherungssumme und Rückgaberegeln zu fragen.
Bewertungen von Robert Parker / Wine Advocate (RP/WA), James Suckling (JS), Vinous (VN) oder Jancis Robinson können Nachfrage und Preis deutlich beeinflussen, besonders bei limitierten Erzeugnissen großer Châteaus wie Château Latour oder renommierten Burgundern wie Domaine de la Romanée-Conti. Höhere Punktzahlen erhöhen Sichtbarkeit und Handelsvolumen; für Investoren sind konsistente Bewertungen über mehrere Jahrgänge und ein Track-Record bei Auktionen aussagekräftiger als Einzelnoten. Dennoch bleiben Zustand, Provenienz und Seltenheit die primären Werttreiber.
Provenienz ist zentral: lückenlose Dokumente wie Rechnungen, Händler- oder Auktionsnachweise und idealerweise Lagerbestätigungen stärken Wert und Handelbarkeit. Authentizität prüft man über Etikettenvergleich, Kapselprägung, Flaschenformate und bei älteren Bordeaux auf Rückenetiketten mit Jahrgangsangaben. Große Auktionshäuser und spezialisierte Händler bieten oft Expertisen an. Für Investments sind transparente Herkunft und sachgemäße Lagerung (konstante Temperatur, Dunkelheit, richtige Luftfeuchte) Grundvoraussetzung.
Der Füllstand ist ein entscheidendes Qualitätsmerkmal: HF (High Fill) oder IN (Into Neck) gelten als exzellent, TS (Top Shoulder) ist bei sehr alten Flaschen noch akzeptabel. VHS/MS/LS (Very High Shoulder / Mid Shoulder / Low Shoulder) signalisieren zunehmende Oxidationsrisiken. Bei Bewertung immer Etikett, Kapsel, Flaschenboden und Füllstand im Verhältnis zum Alter betrachten; zusätzlich Aussehen des Korkens (sofern sichtbar) und potentielle Ausblühungen an Kapsel oder Etikett. Bei Unsicherheit hilft eine professionelle Begutachtung durch Auktionatoren oder spezialisierte Händler.
Namen wie Angeli deuten häufig auf italienische Herkunft oder Familiennamen hin, während Begriffe mit bäuerlich-französischer Endung wie Bâtardière eher auf französische Herkunft schließen lassen. Zur Einordnung helfen die Angaben auf dem Etikett: Weingut/Château, Appellation (z. B. AOC/AOP in Frankreich, DOC/DOCG in Italien) und Rebsorte geben Aufschluss über Stil (leicht-fruchtig, tanninbetont, oak-aged). Ein Vergleich mit bekannten Referenzen – etwa Château Angélus (Saint-Émilion) oder der Lage Bâtard-Montrachet (Burgund) – kann helfen, Stilrichtungen und Qualitätsansprüche besser einzuschätzen, ohne sie gleichzusetzen.
OHK steht für Original-Holzkiste, OC für Original Case und OWC für Original Wooden Case. Solche Originalverpackungen erhöhen Provenienz und Wiederverkaufswert, dienen als Schutz beim Transport und belegen meist eine lückenlose Herkunftskette. Bei Auktionen und auf dem Sekundärmarkt sind Weine mit OHK häufig begehrter, weil das Risiko manipulierten Inhalts dadurch geringer eingeschätzt wird.
Bezeichnungen wie Batardiere klingen burgundisch und weisen oft auf historische Parzellennamen oder kleine Lagen hin. In Burgund stehen vergleichbare Namen wie Bâtard-Montrachet oder einzelne Climats für sehr spezifische Terroirs; für die Einordnung helfen Vergleiche mit etablierten Erzeugern wie Domaine de la Romanée-Conti (DRC) oder anderen renommierten Domaines, weil diese zeigen, wie feinste Unterschiede im Boden und der Exposition Geschmack und Lagerfähigkeit prägen. Solche Orts- oder Lagenamen deuten also eher auf einen terroirbetonten, bei weißen Sorten oft mineralischen, bei roten eher eleganten Stil mit Potential zur Reifung hin.
Ullage beschreibt den Abstand zwischen Weinoberfläche und Flaschenhalsbewegung. Klassifizierungen: HF (High Fill) perfekt, IN (Into Neck) sehr gut, TS (Top Shoulder) akzeptabel bei >15–20 Jahren, VHS (Very High Shoulder) erste Oxidationsanzeichen, MS/LS (Mid/Low Shoulder) hohes Risiko. Fotografien des Korkens/Schulterniveaus und Vergleichswerte für das Alter helfen bei der Bewertung und Preisfindung.
Begriffe wie Bâtardière sind oft Lieu-dit‑ oder Hofnamen und nicht automatisch ein Qualitätsindikator. In Burgund existieren feste Klassifikationen wie Premier Cru oder Grand Cru (z. B. Bâtard-Montrachet als Grand Cru), in Bordeaux sind es Appellationen und Klassifikationen der Châteaux. Wichtig ist, das Weingut (Château) und die genaue Herkunftslage zu prüfen, denn die Kombinaton aus Lage, Terroir und Winzerhandwerk bestimmt Qualität und Stil weit stärker als der Name allein.
Konstante Temperatur zwischen 10–14 °C, relative Luftfeuchte 60–75 %, Dunkelheit, vibrationfreie Umgebung und horizontale Lagerung bei Korkverschluss sind die Basis. Für Weingüter mit sensiblen Rotweinen oder älteren Jahrgängen ist eine geringere Temperaturschwankung wichtig. Original-Holzkisten (OHK/OWC) schützen vor Licht und Stößen und unterstützen eine sichere Langzeitlagerung.
Rechnungen, lückenlose Lagerdokumentation, Fotos der Etiketten, Kapseln und Füllstände, Informationen zu Originalverpackung (OHK/OWC/OC) sowie gegebenenfalls Ampullen-Analysen oder Laborberichte stärken die Glaubwürdigkeit. Auktionskatalog‑Einträge, frühere Bewertungen und Noten von Kritikern (RP/WA, JS, VN) sowie Referenzen zu früheren Versteigerungen des jeweiligen Weinguts/Château unterstützen die Preisfindung und Käufervertrauen.
Der Wert hängt von Jahrgang, Weingut/Château, Flaschenzustand, Provenienz, Nachfrage und Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling, Vinous) ab. Für Preisklassen um mittlere Beträge dienen Vergleichsverkäufe auf Auktionsplattformen, Händler-Listings und Online-Marktplätzen als Referenz. Nebenkosten wie Versand, Versicherungen, Plattformprovisionen und gegebenenfalls Restaurationskosten für Etiketten oder Korken müssen in die Preisermittlung einfließen.
Weininvestment erfordert Kenntnis von Seltenheit, Lagerbedingungen und Nachfragezyklen. Liquidität ist bei Top-Produkten von Châteaus wie Château Latour oder Sammlerstücken aus Burgund höher, während Volatilität bei weniger bekannten Erzeugern größer ist. Investoren sollten auf lückenlose Provenienz, professionelle Lagerung, Kritikerbewertungen und Auktionsverläufe achten. Diversifikation, Laufzeithorizont und Gebühren (Lagerung, Versicherung, Steuern, Händleraufschläge) sind entscheidend für die Renditeerwartung.
Jüngere Rotweine profitieren oft von einer Stunde im Dekanter, um Tannine zu öffnen; ältere, gereifte Flaschen sollte man vorsichtig behandeln und in einem schmalen Dekanter oder per Karaffe langsam umfüllen, um Sediment zu schonen. Weißweine von Burgund oder vergleichbaren, terroirbetonten Lagen: leichte Kühlung (10–12 °C) und kurze Belüftung. Glaswahl (Bordeaux- vs. Burgundglas) und Trinktemperatur beeinflussen Aromaprofil und Wahrnehmung. Bei besonders alten Flaschen empfiehlt sich vorheriges Probeschlucken oder eine professionelle Öffnung durch erfahrenen Sommelier.
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