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Optimale Lagerbedingungen sind konstant kuehl (11–14 °C), dunkel, bei 60–75 % relativer Luftfeuchte und ohne starke Temperaturschwankungen. Für einen hochwertigen Spätburgunder aus einer Einzellage liegt das Reifepotenzial abhängig vom Ausbaustil meist zwischen 5 und 15 Jahren; sehr strukturiert ausgebaute Exemplare können auch länger profitieren. Wichtige Indikatoren vor längerer Einlagerung sind intakter Kork, guter Füllstand und ein vertrauenswürdiger Herkunftsnachweis.
Der Jahrgang 2023 war in vielen deutschen Anbaugebieten warm und sehr früh reifend. Für Burgunder in Baden bedeutet das oft hohe physiologische Reife, konzentrierte Frucht und teils höhere Alkoholgrade. Bei hochwertig bewirtschafteten Lagen wie alten Parzellen kann die Säure trotzdem gut ausbalanciert sein, sodass die Weine zugänglich sind, aber auch Reserven für eine mehrjährige Reifung mitbringen. Kellerwirtschaft und Handlese beeinflussen das letztliche Gleichgewicht von Frucht, Gerbstoffen und Säure stark.
Prüfen Sie Füllstand (Ullage) und Etikett auf Unversehrtheit sowie Kork auf Ausblühungen oder Risse. Bei jungen Jahrgängen ist ein hoher Füllstand (HF, engl. High Fill) oder INTO NECK (IN) Zeichen guter Lagerung. Schulterfüllstände wie TOP SHOULDER (TS) oder MID/LOW SHOULDER (MS/LS) können Alterungs- oder Lagerprobleme signalisieren. Eine Original-Holzkiste (OHK, Original-Holzkiste) oder Originalverpackung (Original Case/Original Wooden Case) unterstützt die Provenienz. Dokumentation zur Lagerhistorie erhöht die Zuverlässigkeit beim Kauf.
Zu körperreichen Pinot Noir aus Einzellagen passen geschmorte oder gebratene Gerichte wie Reh, Hirsch, Lammkarree, aber auch Pilzgerichte (Steinpilze, Pfifferlinge), gebratene Entenbrust, Kalbs- oder Schweinegerichte mit reduzierten Saucen sowie gereifte Käsesorten wie Gruyère oder mittelkräftiger Gouda. Die feine Säurestruktur eines Burgunders harmoniert gut mit erdigen Aromen und moderatem Fettgehalt.
Anlagefähigkeit hängt von Reputation des Weinguts, Qualitaet und Jahrgang, Bewertung durch anerkannte Kritiker (z. B. Vinous, Robert Parker, James Suckling), Limitierung und makelloser Provenienz ab. Bei deutschen Burgundern sind stabil gelagerte, gut dokumentierte Flaschen aus renommierten Häusern eher sammelwürdig. Auf dem Sekundärmarkt spielen außerdem Zustand der Etiketten, Füllstand, Originalverpackung (z. B. Original-Holzkiste) und professionelle Lagerhistorie eine große Rolle für Handelbarkeit und Preisstabilität.
Für Pinot Noir eignet sich ein bauchiges Burgunderglas mit schmal zulaufender Öffnung, das die feine Aromatik konzentriert. Trinktemperatur 14–16 °C: kuehler als bei kräftigen Rotweinen, aber nicht zu kalt. Bei jungen, dichten Exemplaren empfiehlt sich kurzes Dekantieren (20–40 Minuten) oder eine kurze Karaffierung, bei besonders gereiften Flaschen eher vorsichtig entkorken und unmittelbar probieren, um flüchtige Aromen nicht zu verlieren.
"Alte Burg" bezeichnet in der Regel eine Einzellage oder Parzelle mit spezifischen Boden- und Mikroklimaeigenschaften. Bei Burgunder-Spezialisten wie Bernhard Huber werden solche Lagen separat vinifiziert, um das Terroir klar herauszuarbeiten. Einzellagen ermöglichen eine gezielte Boden- und Traubenselektion, was sich in Präzision, Lagerfähigkeit und Wiedererkennbarkeit des Weins niederschlägt.
Bernhard Huber ist ein renommierter Erzeuger aus Baden, bekannt für seine Burgunder-Interpretationen, insbesondere Spätburgunder (Pinot Noir). Die Bezeichnung "Alte Burg" weist typischerweise auf eine einzelne Parzelle oder Einzellage hin, deren Trauben gezielt für einen sortentypischen, terroirbetonten Burgunder selektiert werden. Ein 2023er von einem Spitzenwuchs wie diesem präsentiert sich in der Regel mit reifer Frucht, konzentrierter Struktur und feiner Säure – je nach Ausbaustil zwischen klar-fruchtig bis tiefgründig und dichter Pinot-Charakteristik.
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