225 €
Kirchspiel 24er Hubacker 24er zzgl. Versand
Keller‑Weine profitieren von kühler, konstanter Lagerung bei etwa 10–13 °C, 60–70 % relativer Luftfeuchte und ohne starke Temperaturschwankungen. Hochwertige Rieslinge aus Lagen wie Kirchspiel oder Hubacker zeigen oft ein Trinkfenster von vielen Jahren bis zu Jahrzehnten; in der Regel entwickeln Spitzenrieslinge 10–20+ Jahre Komplexität. Regelmäßige Kontrolle von Füllstand (Ullage) und Etikettierung hilft, den optimalen Genusszeitpunkt zu bestimmen.
Temperaturstabilität, stoßfreie Verpackung und Versicherung sind beim Versand hochwertiger Weißweine zentral, da Temperaturschwankungen und Erschütterungen Korkschäden und vorzeitige Alterung begünstigen. Idealerweise erfolgt Versand temperaturkontrolliert oder zumindest mit isolierenden Schutzmaßnahmen; die Original-Holzkiste bietet zusätzlichen Schutz. Beim Lagern vor und nach dem Versand sollten konstante 10–14 °C, niedrige Lichtverhältnisse und eine horizontale Flaschenlage eingehalten werden, um Qualität und Füllstand zu erhalten.
Hochwertige Rieslinge aus Kirchspiel und Hubacker von einem Spitzenerzeuger wie Klaus-Peter Keller sind sehr lagerfähig; gut konservierte Jahrgänge können problemlos 10–30 Jahre reifen, manche Spitzenjahrgänge sogar länger. Frühe Trinkreife zeigt sich nach 3–5 Jahren, während die mittlere bis lange Entwicklung ab 8–12 Jahren komplexe Petrolaromen, gereifte Steinfrucht und tiefere Mineralik freisetzt. Entscheidend sind Jahrgang, Füllstand und Lagerbedingungen.
Ullage beschreibt den verbleibenden Leerraum in einer Flasche und ist ein Schlüsselindikator für Qualität und Oxidationsrisiko. Gängige Kategorien sind HF (High Fill, perfekter Füllstand), IN (Into Neck, sehr guter Füllstand), TS (Top Shoulder, akzeptabel bei älteren Weinen), VHS (Very High Shoulder) sowie MS/LS (Mid Shoulder / Low Shoulder) bei Risikofällen. Bei Käufen auf dem Sekundärmarkt sollten HF oder IN bevorzugt werden; TS ist tolerierbar bei gereiften Flaschen, während MS/LS Vorsicht gebietet.
Die Angabe "24er" wird branchenüblich als Stückzahlangabe interpretiert und deutet auf eine Menge von 24 Flaschen (ein sogenannter 24er-Case) hin. Für Sammler ist das Original Case (OHK = Original-Holzkiste, OC = Original Case, OWC = Original Wooden Case) von großer Bedeutung, da vollständige Originalverpackungen die Provenienz belegen, den Wiederverkaufswert steigern und beim Transport zusätzlichen Schutz bieten. Besonders bei limitierten Jahrgängen oder Keller-Großgewächsen erhöht eine unbeschädigte OHK die Attraktivität auf dem Sekundärmarkt.
Bei Bezeichnungen wie "Weiß" von Winzern wie Klaus-Peter Keller handelt es sich in den meisten Fällen um Riesling, die Markenzeichen der Region Rheinhessen. Kirchspiel präsentiert sich tendenziell mit feinwürziger Mineralität, klarem Säurebogen und subtiler Zitrus- und Pfirsichfrucht, während Hubacker oft etwas reifere gelbe Fruchtnoten und eine dichte Struktur zeigt. Beide Lagen profitieren von präziser Kellerarbeit und sind Ausdruck terroirtypischer Differenzierung innerhalb der Riesling-Palette.
Die Angabe "24er" verweist typischerweise auf eine Menge von 24 Standardflaschen à 0,75 l, also einen kompletten Karton oder Fall. Übliche Alternativen sind 6er, 12er oder Original-Holzkisten (OHK/OC/OWC für Original Case/Original Wooden Case) sowie größere Formate wie Magnum (1,5 l). Für Sammler und Händler ist die Kenntnis des Formates wichtig, weil Großformate und Original-Holzkisten den Marktwert und die Lagerfähigkeit beeinflussen.
Klaus-Peter Keller gehört zu den renommiertesten Winzern Rheinhessens und hat sich besonders mit trocken ausgebauten Rieslingen einen internationalen Ruf erarbeitet. Die Lage Westhofener Kirchspiel ist bekannt für tiefgründige Lössböden und sehr strukturierte, mineralische Rieslinge; der Hubacker bringt oft eine etwas dichtere Frucht und reifere Textur hervor. Zusammen stehen diese Lagen für Präzision, Lagerpotenzial und die klassische Kombination aus Frucht, Säure und stahliger Mineralik, die Keller-Weine so begehrt macht.
OHK steht für Original-Holzkiste, OWC für Original Wooden Case und OC für Original Case; alle Begriffe beschreiben die werkseitige Verpackung eines Sets oder einer Charge. Original-Holzkisten erhöhen oft den Sammlerwert, schützen die Flaschen besser während Transport und Lagerung und sind bei seltenen Jahrgängen oder limitierten Abfüllungen begehrt. Beim Handel sollte man die Originalverpackung in Provenienz‑Dokumenten vermerken, weil sie Einfluss auf Bewertung und Wiederverkauf hat.
VDP steht für Verband Deutscher Prädikatsweingüter, eine Qualitätsvereinigung, die Lagenklassifikationen und die Kategorie Großes Gewächs (GG) für trockene Spitzenweine etabliert hat. GG bezeichnet exzellente trockene Lagenweine mit hoher Reife und Lagerfähigkeit. Bei einem Erzeuger wie Klaus-Peter Keller sind VDP-Klassifizierungen, Erste Lage oder GG Indikatoren für strenge Lagenauswahl, niedrige Erträge und anspruchsvolle Kellerarbeit, die sich in Preis und Alterungspotenzial niederschlagen.
KPK steht als Kürzel für Winzer Klaus‑Peter Keller, einen der bekanntesten Erzeuger aus Rheinhessen. Das Weingut Keller ist international für seine präzisen, terroirbetonten Rieslinge und selektiven Spätburgunder bekannt. Keller-Weine zeichnen sich durch feine Mineralität, klare Fruchtausprägung und großes Lagerpotenzial aus, weshalb Flaschen dieses Produzenten häufig in Sammler- und Kellerempfehlungen auftauchen.
Hochwertige trockene Rieslinge von Klaus-Peter Keller profitieren von leichter Kühlung und vorsichtigem Genuss: Serviertemperatur 8–10 °C für frischere, 10–12 °C für reifere, komplexe Varianten. Dekantieren ist selten notwendig, kann bei gereiften Flaschen aber helfen, eventuelle Reduktionsnoten zu öffnen; dafür kurz vor dem Servieren in eine Karaffe geben und 15–30 Minuten atmen lassen. Feinrippige Weißweingläser mit schlanker Kelchform unterstützen die Balance von Frucht und mineralischer Säure.
Der Marktwert von Weinen wie denen von Winzer Klaus‑Peter Keller hängt von Jahrgangsqualität, Lage (z. B. Kirchspiel oder Hubacker), Flaschenzustand, Originalverpackung, Provenienz und Nachfrage ab. Kritikerbewertungen (Robert Parker / Wine Advocate, James Suckling, Vinous, Jancis Robinson usw.) können Preisbewegungen anstoßen; außerdem spielen Limitierungen, Produktionsmengen und Lagerfähigkeit eine Rolle. Für eine realistische Wertermittlung sind Herkunftsnachweise, Füllstandsbefunde sowie aktuelle Handelskurse vergleichbarer Jahrgänge entscheidend.
Beim Versand von empfindlichen Rieslingen und kompletten 24er-Fällen sind stabile Verpackung, Stoßschutz, Temperaturmanagement und Versicherung entscheidend. Original-Holzkisten bieten besseren Schutz als Kartons; bei heißen Jahreszeiten sollten temperaturgesteuerte Transporte oder Hitzeschutz vereinbart werden. Zusätzlich empfiehlt sich eine lückenlose Dokumentation der Zustände (Füllstand, Etiketten) vor Übergabe sowie eine Zustandskontrolle beim Empfang, um Transportschäden schnell zu reklamieren.
Auf dem Sekundärmarkt sind saubere Provenienz, lückenlose Lieferkette und ein korrekter Füllstand (Ullage) die wichtigsten Kriterien. Bei reiferen Flaschen sind Klassifikationen wie HF (High Fill), IN (Into Neck) oder TS (Top Shoulder) üblich; je näher der Füllstand am Hals desto besser. Weitere Faktoren sind Originalverpackung, unversehrte Etiketten und ein realistischer Preisvergleich zu Auktionen oder Händlerlisten. Für Weine von Klaus-Peter Keller multiplizieren sich Werterhalt und Nachfrage mit guter Dokumentation und einwandfreiem Zustand.
Kirchspiel und Hubacker sind Einzelberglagen in Rheinhessen, die wegen ihrer Bodenstruktur und Exposition besonders hochwertige Riesling‑Parzellen liefern. Winzer wie Klaus‑Peter Keller lesen diese Lagen häufig getrennt aus, um die präzisen Ausdrucksnuancen des Terroirs sichtbar zu machen. Weine aus Kirchspiel oder Hubacker werden wegen ihrer Konzentration und Alterungsfähigkeit oft als Spitzenlagen angesehen und eignen sich gut für gereifte Trinkfenster.
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