Wie unterscheiden sich die Jahrgänge 2020 und 2021 in Österreich allgemein und welche Auswirkungen hat das auf Weißweine und Rosés?
Generell war 2020 in vielen Teilen Europas ein wärmeres, reiferes Jahr mit reicherer Frucht und höherer Alkoholstruktur, während 2021 öfters als kühler und vielseitiger beschrieben wird, mit feinerer Säure und betonter Frische. Für Weißweine und Rosés bedeutet das: 2020er zeigen oft opulente Fruchtnoten und früh zugängliche Reife, 2021er können elegantere Säureskelette und bessere Lagerfähigkeit bieten. Bei konkreten Flaschen bleibt die Parzellenlage, der Ausbau und der Produzententscheid maßgeblich für die tatsächliche Entwicklungsfähigkeit.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Wie serviert und dekantiert man kräftigere österreichische Weißweine oder komplexe Rosés am besten und welche Speisen passen dazu?
- •Wie sollten Weiß- und Roséflaschen ideal gelagert werden, insbesondere Flaschen aus den Jahrgängen 2020 und 2021?
- •Eignen sich österreichische Weißweine und Rosés als Anlageobjekt oder Sammelobjekt?
- •Worin unterscheiden sich Flaschen von Kleinproduzenten wie Michi Lorenz gegenüber etablierten Häusern wie Moric bei Vinifikation und Marktwirkung?
- •Welche Stilistik zeigen österreichische Weißweine und Rosés — was kann man bei Erzeugern wie Michi Lorenz und Moric Hausmarke erwarten?
- •Was genau versteht man unter der Bezeichnung ‚Hausmarke‘ auf einem Weinetikett?
- •Welche Flaschenfüllstände (Ullage) gelten bei Weinen aus 2020/2021 als unproblematisch und wie interpretiert man sie?







