Was bedeutet die Bezeichnung „Alte Reben“ und wie beeinflusst sie die Qualitätswahrnehmung?
Die Angabe „Alte Reben“ bezieht sich auf Rebpflanzungen, die deutlich älter sind als der Rebschnittsdurchschnitt. Es handelt sich nicht um eine gesetzlich streng definierte Kategorie, sondern um eine qualitätsbezogene Kennzeichnung: Ältere Reben bringen in der Regel geringere Erträge, höhere Konzentration und komplexere Aromatik. Für Weingüter wie klassische Pinot-Noir-Erzeuger kann „Alte Reben“ den Anspruch auf terroirbetonte, langlebige Weine unterstreichen.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Wie beurteile ich den Füllstand (Ullage) bei älteren Flaschen und was bedeuten HF, IN und TS?
- •Welche Rolle spielen Original-Holzkiste (OHK), OC/OWC und Etikett für Sammlerwert und Provenienz?
- •Wie sollte man die Lagerung einer jahrgangsreifen Spätburgunderflasche aktuell gestalten?
- •Was macht einen Spätburgunder (Pinot Noir) aus alten Reben sensorisch besonders?
- •Sollte ein gealterter Spätburgunder dekantiert werden und wie sind ideale Serviertemperatur und Glaswahl?
- •Wie entwickelt sich ein Spätburgunder des Jahrgangs 2002 im Glas und im Keller?
- •Welche Faktoren bestimmen den Marktwert und die Preisentwicklung von gereiftem Pinot Noir auf dem Sekundärmarkt?







