Eignen sich Spitzenchampagner als Anlageobjekte im Vergleich zu Bordeaux oder Burgund?
Spitzenchampagner von limitierten Jahrgängen oder renommierten Häusern kann Werterhalt und Wertsteigerung bieten, ist aber weniger liquide als Bordeaux und Burgund. Häuser mit hoher Nachfrage und kleiner Produktion (z. B. Salon oder rare Cuvées von Jacques Selosse) ähneln sammelwürdigen Flaschen, erreichen jedoch selten die Handelsbreite großer Bordeaux‑ oder Burgund‑Marken. Lagerkosten, Versicherung und Verkaufsplattformen müssen einkalkuliert werden; bei extrem teuren Referenzen ist zudem Authentizität essenziell. Zum Vergleich zählen Domaine de la Romanée‑Conti (DRC)‑Weine und klassischer Burgund‑Markt zu den höchstliquiden Referenzen, weshalb Investitionen in Champagne oft taktisch ergänzt werden sollten.