Welche Herkunfts- und Weingutangaben sollte man bei einem Wein namens Renard prüfen?
Wichtig sind Appellation und Weingutangabe: nennt die Flasche ein ‚Château‘, eine ‚Domaine‘ oder ein ‚Weingut‘, liefert das konkrete Rückschlüsse auf Produktionsweise und Qualität. AOC/AOP, DOC/DOCG, VDP (Verband Deutscher Prädikatsweingüter) oder DAC geben rechtliche Herkunftsstandards vor. Beispiele zur Einordnung: ein Château-Ausdruck in Bordeaux signalisiert oft ein klassisches Gut, Domaine-Angaben in Burgund stehen für parzellenspezifischen Ausbau, während Nennungen wie ‚Weingut Klaus-Peter Keller‘ auf deutsche Qualitätsorientierung hinweisen. Diese Angaben bestimmen Trinkfenster, Ausbau (Barrique vs. Edelstahl) und Preisniveau.