Wann ist ein Rotwein trinkreif und wie beurteilt man Lagerfähigkeit nach Weingut und Jahrgang?
Trinkreife hängt von Struktur, Säure, Tannin und Jahrgangsqualität ab. Ein kraftvoller Bordeaux von Château wie Léoville oder Margaux benötigt oft 10–20 Jahre, während manche Burgunder von Domaine Leroy früher auf ihr Trinkfenster gehen können. Produzenten mit ausgeprägter Säure und festen Tanninen (z. B. Tenuta San Guido) bieten länger Lagerpotenzial. Nutzen Sie Jahrgangsführer, Kritikerbewertungen (Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling, Vinous) und Stammdaten des Weinguts zur Einschätzung, und beachten Sie, dass persönliche Präferenz (fruchtfrisch vs. gereift) das richtige Trinkfenster mitbestimmt.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Was bedeutet zzgl Versand beim Weinversand und worauf sollte man bei Lieferung achten?
- •Was bedeutet OHK, OWC und OC und warum ist die Original-Holzkiste wichtig?
- •Wie prüft man Füllstand (Ullage) und Optik bei älteren Rotweinen richtig?
- •Welche Rolle spielt Provenienz und der Sekundärmarkt beim Wert von hochwertigen Rotweinen?
- •Wie wählt man ein Rotweinpaket hinsichtlich Region, Weingut und Jahrgang aus?
- •Welche Lagerbedingungen sind ideal für ein Rotweinpaket?
- •Wie wirken sich Flaschenformate (Magnum, Doppelmagnum etc.) auf Reifung und Wert eines Rotweins aus?







