Welche Kennzeichnungen und Klassifikationen sollte man bei alkoholfreien Produkten beachten und wie unterscheiden sie sich von Wein-Labels wie VDP oder DOCG?
Alkoholfreie Produkte tragen in der Regel klare rechtliche Angaben wie „alkoholfrei“ oder den prozentualen Alkoholgehalt. Klassifikationen, die für Wein typisch sind — etwa Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP), Denominazione di Origine Controllata e Garantita (DOCG) oder Qualitätsstufen wie Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (QbA) — gelten nicht eins zu eins für alkoholfreie Getränke. Stattdessen sind Herkunftsdeklaration, Zutatenliste, Mindesthaltbarkeitsdatum und Herstellungsverfahren (z. B. gepresst, pasteurisiert, mikrofiltriert) relevant. Für Wein-Sammler bleiben Begriffe wie En Primeur (EP), Großes Gewächs (GG) oder Bewertungen von Kritikern wie Vinous (Antonio Galloni) und Robert Parker wichtige Indikatoren, die bei alkoholfreien Alternativen so nicht zur Anwendung kommen.