Wie relevant ist der Füllstand (Ullage) bei alten Spirituosen und welche Klassifikationen gibt es?
Auch wenn hochprozentige Spirituosen weniger empfindlich gegenüber Oxidation sind als Wein, sagt der Füllstand viel über Lagerung und Dichtheit aus. Gängige Kategorien aus der Weinwelt lassen sich übertragen: HF (High Fill) und IN (Into Neck) sind optimal; TS (Top Shoulder) kann bei Jahrzehnten noch akzeptabel sein; MS (Mid Shoulder) und LS (Low Shoulder) signalisieren erhöhtes Risiko durch Verdunstung oder undichte Verschlüsse. Ein niedriger Füllstand reduziert Sammler- und Marktwert, besonders bei älteren Abfüllungen.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Welche Regeln gelten beim Versand von Spirituosen domestisch und international?
- •Wie verkostet man einen älteren Cognac oder eine hochwertige Grappaflasche korrekt?
- •Woran erkennt man den Marktwert alter Cognacs und Grappas auf dem Sekundärmarkt?
- •Wie sollten Cognac und Grappa ideal gelagert werden?
- •Welche Grappa‑Typen gibt es und welche Produzenten gelten als Referenz?
- •Was zeichnet Rémy Martin Cognac aus und welche Lagen sind für Qualität relevant?
- •Wie lässt sich das Alter einer Cognac‑Flasche anhand von Etikett, Kapsel und Design schätzen?







