Was bedeutet der Zusatz 'Barrica' bei Weißwein und welche Auswirkungen hat er auf Geschmack und Reifepotenzial?
Barrica bedeutet Ausbau im Holzfass und deutet auf den Einsatz von Eichenfässern hin. Beim Weißwein, etwa bei einem Albillo Mayor 'Barrica' wie dem Consuelo Albillo Mayor Barrica von Alfredo Maestro, erzeugt Eichenholz zusätzliche Textur, Aromen von Vanille, Toast und geröstetem Brot sowie feinere Tannine. Der Holzeinfluss kann das Reifepotenzial erhöhen und den Wein für kräftigere Speisen oder längeres Lagern interessant machen. Gleichzeitig empfiehlt sich bei starkem Holzeinfluss ein etwas wärmerer Service (10–14 °C) und gegebenenfalls leichtes Dekantieren.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Wie lange lassen sich Weißweine aus den Jahrgängen 2015–2017 sinnvoll lagern und worauf sollte man bei der Entscheidung achten?
- •Welche typischen Stilmerkmale zeigen Weißweine aus Terra Alta, Montsant, Bierzo und Rías Baixas?
- •Welche Rolle spielen Kritikerbewertungen und der Sekundärmarkt bei spanischen Weißweinen?
- •Wie manifestiert sich Garnacha Blanca im Glas und was ist bei der Verkostung zu erwarten?
- •Wie sollten spanische Weißweine temperiert und wann ist Dekantieren sinnvoll?
- •Was zeichnet einen Albariño aus Rías Baixas wie Pazo Barrantes aus und wie sollte man ihn servieren?
- •Warum gilt Godello aus Bierzo als lagerfähiger Weißwein und worauf muss man bei älteren Flaschen achten?







