Wie lange können Cuvées von etablierten deutschen Weingütern reifen und woran erkennt man Entwicklungsstadien?
Die Reifefähigkeit hängt von Aufbau, Säure, Extrakt und Holzanteil ab. Leichte, fruchtbetonte Cuvées sind meist innerhalb von 2–5 Jahren trinkreif; gehaltvollere Assemblagen mit guter Säure und Holzeinsatz können 7–15 Jahre oder länger reifen. Entwicklungszeichen: junge Phase mit dominanter Frucht und präsenter Säure, mittlere Reife mit harmonischer Integration von Frucht und Gewürznoten, späte Phase mit tertiären Aromen (Waldboden, Leder, getrocknete Früchte). Beim Einkauf gebraucht gereifter Flaschen sollte man Füllstand (Ullage) prüfen: HF (High Fill) und IN (Into Neck) gelten als sehr gut, TS (Top Shoulder) ist bei älteren Jahrgängen noch akzeptabel; MS/LS weisen auf erhöhtes Risiko hin.
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