Wie sollten Flaschen aus den Jahrgängen 2015–2022 ideal gelagert werden und worauf achten beim Füllstand (Ullage)
Langfristige Lagerung verlangt konstante Bedingungen: 10–14 °C, hohe Luftfeuchte um 60–75 %, Dunkelheit und vibrationsfreie Umgebung. Bei älteren Jahrgängen ist die Prüfung des Füllstands (Ullage) essentiell: HF (High Fill) und IN (Into Neck) sind optimal, TS (Top Shoulder) bei älteren Flaschen noch akzeptabel. VHS, MS oder LS deuten auf erhöhtes Oxidationsrisiko hin. Original-Holzkisten (OHK) oder Original Wooden Case (OWC) sind positive Provenienzmerkmale; sie schützen beim Transport und können den Wiederverkaufswert steigern. Professionelle Einlagerung bei Rechnungsstellung über ein versichertes Lagerhaus ist für wertvolle Partien empfehlenswert.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Welche Kriterien sind auf dem Sekundärmarkt wichtig und wie beeinflussen Original-Holzkisten oder Lagernachweise den Wert
- •Was bedeutet Batonnage und wie beeinflusst sie Chardonnay aus Regionen wie Burgund
- •Was versteht man unter einer Vertikale und wie führt man eine vertikale Verkostung technisch korrekt durch
- •Welche Sicherheits- und Verpackungsempfehlungen gelten beim Versand hochwertiger Flaschen
- •Welche Rebsorten profitieren am stärksten von Batonnage und welche weniger
- •Wann sind Weißweine aus den Jahrgängen 2015–2022 trinkreif und wie dekantiert man sie optimal
- •Wie unterscheiden sich die Jahrgänge 2015 bis 2022 in Bezug auf Weißweine aus Burgund, Rheingau und Mosel






