Was signalisiert ein Lagenname wie "Philippsbrunnen" bei einem Riesling?
Ein Lagenname deutet in der Regel auf eine einzelne, oft charakteristische Parzelle hin und signalisiert terroirspezifische Eigenschaften. Solche Einzellagen werden von Weingütern genutzt, um die Herkunftsidentität eines Weins hervorzuheben; in Deutschland ist die Klassifizierung einzelner Spitzenlagen zudem zentraler Bestandteil der VDP-Systematik. Für Sammler und Genießer ist der Lagenname ein Qualitätskriterium, das Rückschlüsse auf Boden, Exposition und damit zu erwartende Stilistik erlaubt – ähnlich verhält es sich bei bekannten Lagenweinen etablierter Produzenten wie Joh. Jos. Prüm oder Klaus-Peter Keller.