Worin unterscheidet sich die Herstellung eines Spätburgunder Rosé von einem roten Spätburgunder?
Ein Spätburgunder Rosé entsteht in der Regel durch kurze Maischestandzeiten oder durch Saignée (Ausbluten) während der Rotweinvergärung; das führt zu einer helleren Farbe und moderatem Gerbstoffgehalt. Rosé wird oft temperaturkontrolliert und ohne lange Holzlagerung ausgebaut, um Frische und Fruchtaromen zu betonen. Beim roten Spätburgunder verlängert längerer Kontakt mit der Schale und häufiger Ausbau im Holz die Struktur, Tanninbildung und Reifepotenzial.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Worauf achten Sammler beim Kauf gebrauchter Abfüllungen auf dem Sekundärmarkt?
- •Was versteht man unter der Bezeichnung "Family Reserve" und dem Begriff "Abfüller" auf einem Etikett?
- •Wie unterscheiden sich ein Single‑Vineyard Spätburgunder wie ein Morstein‑Bottling und ein Family Reserve in Stil und Entwicklung?
- •Was macht die Lage Morstein in Westhofen (Rheinhessen) für Spätburgunder besonders geeignet?
- •Wie lagerfähig sind hochwertige Spätburgunder aus den Jahrgängen 2019 und 2020 allgemein?
- •Welche Speiseempfehlungen passen besonders gut zu einem eleganten Westhofen Morstein Spätburgunder und zu einem kräftigen Family Reserve?
- •Welche Lagerbedingungen sind ideal und bei welcher Temperatur sollte man Spätburgunder beziehungsweise Rosé servieren?







