Wie wirken sich sehr alte Rebstöcke (bis zu 85 Jahre) auf Ertrag und Weinqualität aus?
Sehr alte Rebstöcke produzieren meist deutlich geringere Erträge, liefern dafür aber konzentriertere und komplexere Beeren. Tiefe Wurzeln erschließen unterschiedliche Bodenschichten und führen zu feinerer Aromenkomplexität, größerer mineralischer Tiefe und besserer Balance zwischen Zucker und Säure. Winzer wie Luis Seabra nutzen solche Altbestände, um dichte, strukturierte Weine mit klarer Herkunftsprägung zu erzeugen—ein Faktor, der sowohl im Glas als auch bei der Bewertung lokaler Terroirweine ins Gewicht fällt.
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