Welche Eigenschaften haben Rheinhessen-Weine der Jahrgänge 2000, 2003, 2005, 2006, 2011 und 2014?
Rheinhessen ist eine sehr heterogene Region, in der Riesling, Spätburgunder (Pinot Noir) und Qualitätsweine aus Lagen wie denen rund um Westhofen oder Nackenheim gedeihen. Allgemein lassen sich die Jahrgänge so zusammenfassen: 2000 reifte oft zu kräftigen, gereiften Profilen mit tertiären Noten; 2003 war außergewöhnlich heiß und brachte sehr reife, opulente Weine, bei denen Konzentration und Oxidationsrisiken im Fokus stehen; 2005 gilt vielerorts als ausgesprochen gutes Reifejahr mit guter Säurestruktur; 2006 lieferte oft elegantere, balancierte Weine; 2011 ist eher kühler und säurebetont; 2014 brachte wieder gute Reife mit zugänglicher Frucht. Spitzenbetriebe wie Weingut Keller (Klaus‑Peter Keller), Weingut Wittmann, Weingut Gunderloch, Weingut Battenfeld‑Spanier oder Kühling‑Gillot können in diesen Jahrgängen besonders langlebige und präzise Ausdrucksformen ihrer Lagen erreichen.
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