Was bedeutet ‚Lagen‑Riesling‘ und wodurch unterscheidet er sich von Orts- oder Gutswein?
Lagen‑Riesling steht für Weine aus einer namentlich bezeichneten Einzellage mit besonderem Terroir und meist höherer Qualitätsorientierung. Im Vergleich zu Guts- oder Ortsweinen sind Lagenweine oft dichter, terroirgeprägter und eignen sich besser zur Reifung. Typische deutsche Lagen kommen aus Mosel, Rheingau, Nahe oder Rheinhessen; renommierte Erzeuger für charakterstarke Lagen-Rieslinge sind zum Beispiel Weingut Dönnhoff (Nahe), Weingut Keller (Rheinhessen), Weingut Dr. Loosen (Mosel) oder Weingut Joh. Jos. Prüm (Mosel). Qualitätskennzeichnungen und die spezifische Lage beeinflussen Struktur, Säureprofil und Reifepotenzial entscheidend.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Welche Flaschenformate und Prädikatsstufen sollte man bei Riesling kennen?
- •Wie bewertet man den Marktwert gereifter Lagen‑Rieslinge und worauf sollte man achten?
- •Welche Rolle spielen Füllstände (Ullage) und wie werden sie bei alten Flaschen beurteilt?
- •Was bedeuten Abkürzungen wie OHK, OWC, VDP oder DRC im Wein‑Kontext?
- •Worauf ist beim Versand und Transport gereifter Rieslinge zu achten?
- •Wie sollten gereifte Lagen‑Rieslinge ideal serviert und kombiniert werden?
- •Wie verändert sich ein gereifter Lagen‑Riesling sensorisch über die Jahre?







