Was zeichnet den Jahrgang 2019 bei italienischen Rotweinen aus und wie beeinflusst er Reifepotenzial
Der Jahrgang 2019 gilt in vielen italienischen Anbaugebieten als warm und reif, was zu vollreifen Tanninen, dichter Frucht und oft höherem Alkohol führte. In wärmeren Lagen wie Teilen der Toskana oder Süditaliens ergeben sich opulente, früh zugängliche Weine; in kühleren Appellationen bleiben Säure und Frische erhalten, was das Reifevermögen verlängert. Für Spitzenweine von renommierten Produzenten wie Tenuta San Guido (Sassicaia), Antinori (Tignanello) oder Gaja (Piemont) bedeutet 2019 meist ein langes Alterungspotenzial von 10–25 Jahren, abhängig von Rebsorte, Ausbau und Fasslagerung.