Worin unterscheiden sich die Jahrgänge 2015, 2016 und 2017 typischerweise bei deutschen Spätburgundern?
Generell brachte 2015 in vielen deutschen Anbaugebieten warme, sonnenreiche Bedingungen mit sehr reifen, extraktreichen Trauben, was zu kraftvollen, offeneren Spätburgundern führen kann. 2016 war vielerorts wechselhafter und oft kühler mit höherer Säurestruktur, was Weine eleganter und langlebiger macht. 2017 war erneut wärmer und früh reifend, mit klarer Frucht und guter Reifetiefe; konkrete Ausprägungen hängen stark von der Lage und dem Weingut ab, sodass Weingut Huber die Stilistik durch Ausbau und Selektion zusätzlich formt.