Sind Kabinett-Rieslinge von Topwinzern wie Klaus-Peter Keller auf dem Sekundärmarkt als Anlage sinnvoll?
Top-Kabinett-Rieslinge von renommierten Winzern können sammlerisches Interesse und Werthaltigkeit besitzen, allerdings unterscheiden sie sich von klassischen Anlageweinen (Bordeaux, Burgund) durch geringere Marktliquidität. Entscheidend sind Produzentennamen (z. B. Klaus-Peter Keller), Zustand, Provenienz und Jahrgangsqualität. Für Anleger lohnt es sich, auf gefragte Jahrgänge, originalverpackte Partien und dokumentierte Lagerung zu achten. Kritikerbewertungen (RP/Wine Advocate, James Suckling, Vinous etc.) und Auktionshistorie geben zusätzliche Orientierung, ersetzen aber nicht eine sorgfältige Zustandsprüfung.