Welche Rolle spielen Füllstände (Ullage) und Etikettenmerkmale bei älteren Burgundern?
Ullage ist ein zentraler Indikator für Flaschenzustand: HF (High Fill) und IN (Into Neck) gelten als ausgezeichnet, TS (Top Shoulder) ist bei sehr alten Flaschen noch akzeptabel, VHS bis MS/LS signalisieren erhöhtes Oxidationsrisiko. Etiketten sollten klar lesbar sein, ohne größere Feuchtigkeits- oder Lagerungsschäden; Rückenetikett und Jahrgangsangabe helfen bei Provenienzprüfung. Bei Weingütern mit hoher Reputation erhöhen gepflegte Etiketten plus guter Ullage den Sammlerwert deutlich.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Wie berechne ich einen fairen Stückpreis für ein Paket mit Flaschen aus unterschiedlichen Jahrgängen?
- •Sind Original-Holzkisten (OHK / OWC) für Sammler und Versicherung wichtig, und wie wirken sie sich auf den Wert aus?
- •Wie beeinflusst die Premier-Cru-Lage wie Mont de Milieu den Preis auf dem Sekundärmarkt?
- •Woran erkenne ich Qualitätsmerkmale bei Weinen von de Moor oder vergleichbaren Domaines aus den Jahrgängen 2018–2020?
- •Welche Bedeutung haben Kritikerbewertungen (Robert Parker / Wine Advocate, James Suckling, Vinous) für den Wiederverkauf von Premier Cru-Burgundern?
- •Was zeichnet einen Mont de Milieu Premier Cru sensorisch und qualitativ aus und wie reifen die Jahrgänge 2018–2020 typischerweise?
- •Wie sollten Mont de Milieu Premier Cru und ähnliche Burgunder ideal gelagert und dekantiert werden?






