Wie entwickelt sich ein Spitzen‑Spätburgunder aus 2018 und welches Lagerpotenzial ist realistisch?
Das Jahr 2018 war in vielen deutschen Anbaugebieten warm und brachte sehr reife, konzentrierte Jahrgänge hervor. Spitzen‑Spätburgunder aus herausragenden Lagen können daher jetzt bereits trinkfreudig sein, entfalten aber in den kommenden 8–15 Jahren zusätzliche Tiefe, tertiäre Aromen und geschliffene Tannine. Bei topgereiften Exemplaren aus Einzellagen und mit sorgfältiger Kellerarbeit ist ein Lagerfenster von 10–20+ Jahren möglich, abhängig von Ausbau, Füllstand und Lagerbedingungen.
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