Wie beeinflusst der Jahrgang 2023 die Trinkreife und Lagerfähigkeit eines Weins?
Der Jahrgang 2023 wirkt sich primär über die Balance von Reife, Säure und Tanninen aus. Während regionale Unterschiede bestehen, zeigte 2023 in vielen europäischen Regionen eine gute Fruchtreife bei oft etwas früherer Vollreife, was zu zugänglicheren Jungweinen führen kann. Entscheidend für Lagerfähigkeit sind jedoch Rebsorte, Gerbstoffstruktur, Säure, Restzucker und Ausbau (z. B. Holzfass). Allgemeine Faustregel: gut strukturierte Rotweine eines reifen 2023er-Jahrgangs können 5–15+ Jahre Reifepotenzial haben, während zugängliche, frühe 2023er-Weine oft schon in den ersten 2–6 Jahren Trinkfreude bieten. Genaue Einschätzungen liefert der Vergleich mit Jahrgangsberichten und dem technischen Datenblatt des Weinguts.
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