Welche typischen Aromen und Strukturen bringen Syrah und Gamay jeweils mit?
Syrah zeichnet sich typischerweise durch dunkle Beeren (Brombeere, Schwarzkirsche), pfeffrige Gewürznoten, rauchige bzw. florale Nuancen und eine feste Tanninstruktur aus; klassische Regionen sind das nördliche Rhône-Gebiet mit Appellationen wie Hermitage oder Côte-Rôtie. Gamay liefert dagegen helle Fruchtaromen (Erdbeere, Kirsche, Himbeere), lebendige Säure und weichere Tannine, wie man sie von Beaujolais-Lagen wie Morgon oder Moulin-à-Vent kennt. In der Praxis ergänzt Syrah die Struktur und Tiefe, Gamay sorgt für Frische und frühe Trinkfreude.