Wie unterscheidet sich das Reife- und Trinkverhalten der Jahrgänge 2013, 2016 und 2017 bei burgundischen Pinot Noir?
2013 war in vielen Teilen Burgunds eher ein kühleres Jahr: Viele Weine sind früher zugänglich, zeigen feine Frucht und transparente Säure, aber weniger üppige Extrakte — ideal, wenn man reifere, tertiäre Noten schätzt. 2016 gilt als sehr gutes bis herausragendes Jahr mit reifem Tannin, konzentrierter Frucht und ausgeprägtem Lagerpotenzial. 2017 war warm und zugänglicher im Jugendstadium, bietet aber bei gutem Ausbau durchaus mehrere Jahre Reife. Generell: 2016 > Langfristiges Potenzial, 2017 > frühe Trinkfreude mit Lageroption, 2013 > bereits entwickeltere Aromatik bei moderatem Alterungspotenzial.