Welche typischen Reifearomen kann man bei gereiften Rotweinen aus 1996 erwarten?
Mit zwei bis drei Jahrzehnten Flaschenreife entfalten Rotweine tertiäre Noten: getrocknete Waldbeeren, Leder, Tabak, Zedernholz, Pilznoten und feine erdige Nuancen. Je nach Herkunft erscheinen Noten von Zedern (Bordeaux-Châteaux wie Château Margaux), Trüffel oder Waldboden (bei Burgundern, z. B. Domaine de la Romanée-Conti) sowie dezente balsamische Anklänge. Die Primärfrucht reduziert sich, die Aromatik wird komplexer — professionelle Bewertungen (Robert Parker / Wine Advocate, James Suckling, Vinous) nutzen solche Beschreibungen, um Reifegrad und Trinkfenster zu bestimmen.
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