Was bedeutet Auslese in der deutschen Prädikatswein-Pyramide und wie unterscheidet sie sich von Kabinett, Spätlese oder Beerenauslese?
Auslese ist ein Prädikat innerhalb des deutschen Qualitätswein-Systems und bezeichnet Trauben, die selektiv besonders reif oder selektiv gelesen wurden. Im Vergleich zu Kabinett und Spätlese hat Auslese in der Regel höheren Reifegrad, mehr Restsüße und konzentriertere Aromen; Beerenauslese (BA) und Trockenbeerenauslese (TBA) stehen darüber und sind deutlich süßer und seltener. Winzer wie Weingut Joh. Jos. Prüm, Weingut Dönnhoff oder Weingut Egon Müller sind typische Referenzen, um Auslesequalität und Stile zu beurteilen, dabei spielt Rebsorte (häufig Riesling) und Leseauswahl eine zentrale Rolle.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
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- •Welche Lagerbedingungen sind optimal, damit Auslesen mehrere Jahrzehnte reifen können?
- •Welche Aussagekraft haben die Jahrgänge 1999, 2004 und 2011 bei gereiften Auslesen?
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