Wie bewertet man die Investitionswürdigkeit und den Sekundärmarkt‑Wert eines Weins Jahrgang 2015?
Für Investmentaspekte zählen Produzentenreputation, Jahrgangsqualität, Produzentenaufkommen, Format (Magnum höher bewertet), Lagerzustand und Kritikerbewertungen. Rarere Flaschen mit stabiler Lagergeschichte und hoher Nachfrage (z. B. etablierte Tenute oder renommierte Familienweine) halten tendenziell Wert. Mechanismen wie En Primeur (EP) beeinflussen Kurse historisch; bei deutschen Weinen spielt zudem die VDP‑Klassifikation (Verband Deutscher Prädikatsweingüter) eine Rolle für die Preisbildung. Marktbeobachtung, Vergleichspreise aus Auktionen und Händlerlisten sowie professionelle Gutachten bilden die Basis einer rationale Investitionsentscheidung.
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