Wie entwickeln sich die Jahrgänge 2004, 2006, 2007 und 2008 bei reifen Spätburgundern?
Jahrgänge wie 2004, 2006, 2007 und 2008 befinden sich je nach Ausbau und Lagerbedingungen unterschiedlich weit in ihrer Entwicklung. Grundsätzlich zeigen reifere Jahrgänge oft tertiäre Aromen (Waldboden, getrocknete Kräuter, Unterholz) neben verbliebener Frucht und abgeschliffenen Tanninen. Ältere Spätburgunder aus guten Lagen entwickeln Komplexität und eine samtige Textur; 2004 kann sehr entwickelt und tertiär wirken, während 2006–2008 in vielen Fällen noch Fruchtnoten und Struktur besitzen. Entscheidend sind Flaschenzustand, Füllstand (Ullage) und Lagerhistorie für Trinkreife und Genussfenster.
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