Wie liest man Etiketten und Flaschenmerkmale richtig, um Qualitätsinformationen zu erkennen?
Auf dem Frontetikett findet man Jahrgang, Lagenname, Produzentenname und oft Qualitätsstufe. Rücketiketten geben Vinifizierungshinweise, Alkoholgehalt und manchmal Produktionsnummern. Wichtige Merkmale: Erwähnung von Einzellage, VDP-Emblem (Traubenadler), GG/Erste Lage, Rebsorte(n) und Hinweise auf Fassausbau. Flaschendesign, Kapselprägung, Kork- oder Schraubverschluss und mögliche Aufdrucke (z. B. "OHK" auf Kiste) ergänzen die Einordnung. Bei Unklarheiten helfen Vergleich mit Winzerkatalogen oder direkte Rückfragen beim Weingut; renommierte Erzeuger dokumentieren ihre Etikettenvarianten (z. B. bei Weingut Keller oder Weingut Dönnhoff).