Was unterscheidet die Stilistik eines rheinhessischen Rosé 2020 (Saigneé vs. Direktpressung)?
Bei der Saignée‑Methode wird Saft nach kurzer Maischezeit abgezogen; das Ergebnis ist oft körperreicher und farbintensiver, mit kräftigerer Fruchttiefe. Direktpressung liefert zartere, blassere Rosés mit feinerer Säure und filigranen Aromen. Für 2020er Rosés aus Rheinhessen bedeutet das: Saignée kann die höhere Reife des Jahrgangs nutzen, um strukturierte Tropfen zu erzeugen, während Direktpressungen die Frische und floralen Noten betonen. Winzer entscheiden je nach Traubensorte und gewünschtem Stil; bei Spätburgunder (Pinot Noir) sind beide Methoden üblich.
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