95 €
je 2 Flaschen + Versand 7€
Einzelne, limitierte oder topbewertete Lagenweine von etablierten Häusern können durchaus Anlagecharakter haben, insbesondere wenn sie exzellente Bewertungen, begrenzte Stückzahlen und nachweisbare Lagerung vorweisen. Wichtige Faktoren sind Kritikernoten (z. B. RP/WA, JS, VN), dokumentierte Provenienz, Flaschenanzahl und Zustand (Ullage, Kork). Für ein sinnvolles Investment empfiehlt sich Diversifikation, der Erwerb mehrerer Flaschen pro Wein (z. B. zwei oder mehr), professionelle Lagerung und realistische Erwartungen an Marktliquidität.
In der Pfalz und beim Weingut Bürklin‑Wolf dominieren Riesling sowie Burgunder‑Sorten. Dazu zählen Weissburgunder (Pinot Blanc), Grauburgunder (Pinot Gris) und Spätburgunder (Pinot Noir). Riesling steht für mineralische, individuell geprägte Weine mit gutem Lagerpotenzial; Burgunder bringen Fülle, Textur und oft feine Holzprägung. Diese Palette macht die Region vielseitig und erlaubt sowohl frische Alltagsweine als auch komplexe Lagenweine.
Deutsche Qualitätsbegriffe geben Auskunft über Herkunft und Stil: Kabinett bezeichnet leichter bis mittelgewichtiger Wein aus vollreifen Trauben; Spätlese und Auslese stehen für später gelesene, meist konzentriertere Trauben; Beerenauslese (BA) und Trockenbeerenauslese (TBA) sind edelsüße Spezialitäten aus selektivem Lesegut. Im VDP‑Kontext steht Erste Lage für repräsentative Spitzenlagen und Großes Gewächs (GG) für trockene Spitzenweine aus klassifizierten Lagen. Diese Begriffe helfen bei der Einordnung von Reifepotenzial, Stil und Qualitätsanspruch.
Die Lagerfähigkeit variiert nach Sorte und Qualitätsstufe: einfache trockene Varianten sind in der Regel 3–7 Jahre trinkreif, gehobene Orts- oder Erste‑Lage‑Weine 7–15 Jahre, Spitzenrieslinge und Große Lagen können 15–30+ Jahre reifen. Spätburgunder von exzellenter Herkunft entwickeln sich häufig über 8–20 Jahre. Entscheidend für die Entwicklung sind der Säuregehalt, die Extraktstruktur und die Qualität des Jahrgangs sowie optimale Lagerbedingungen (konstant 10–12 °C, 60–70 % relative Luftfeuchte, dunkler, vibrationsarmer Raum).
Beim Erwerb gebündelter Pakete renommierter Erzeuger sind Herkunft und Zustand zentral: Prüfen Sie die lückenlose Provenienz, den Füllstand (Ullage) und den Zustand des Verschlusses. Achten Sie auf Hinweise wie Original‑Holzkiste (OHK) oder Original Case/Original Wooden Case (OC/OWC), denn OHK kann bei Sammlern den Wiederverkaufswert steigern. Weitere Kriterien sind professionelle Verpackung beim Versand, Lagergeschichte und, wenn vorhanden, Bewertungen von Kritikern wie Robert Parker (Wine Advocate), James Suckling oder Vinous.
Die Formulierung „je 2 Flaschen“ weist darauf hin, dass von jedem vorgesehenen Wein zwei Flaschen enthalten sind. Praktisch erlaubt das Konzept sowohl eine sofortige Verkostung als auch die langfristige Aufbewahrung einer zweiten Flasche als Backup oder für die Reifung. Empfehlenswert ist, eine Flasche zum Testen früher zu öffnen und die zweite liegend und unter idealen Bedingungen zu lagern, um Vergleiche zwischen Reifezuständen zu ermöglichen.
Das Weingut Bürklin‑Wolf zählt zu den klassischen Spitzenbetrieben der Pfalz. Bekannt ist das Haus für terroirbetonte Rieslinge und Burgunder, präzise Handschrift im Ausbau sowie eine lange Familientradition in Wachenheim an der Weinstraße. Typisch sind klare Fruchtausprägungen, eine straffe Säurestruktur und die Fähigkeit, trocken vinifizierte wie auch restsüßere Parzellenweine lagerfähig auszubauen. Für Liebhaber deutscher Spitzenweine ist Bürklin‑Wolf ein Referenzname, der regelmäßig in Weinführern und bei Verkostern Beachtung findet.
Gereifte Rieslinge entfalten ihre Aromen am besten bei 9–12 °C. Verwenden Sie ein bauchiges Weißweinglas, dekantieren ist meist nicht nötig, kann aber bei gereiften, etwas reduktiven Weinen Luft geben. Aromen reichen von Zitrus und grünen Früchten über Honig und Petrolnoten bis zu getrockneten Früchten bei sehr alten Exemplaren. Passt hervorragend zu asiatisch gewürzten Gerichten, gebratenem Fisch, Geflügel mit Sahnesauce, gereiftem Käse oder als Kontrapunkt zu süßsauren Speisen. Die Balance von Säure und Restzucker bestimmt die besten Pairings.
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