75 €
Spätburgunder 1.5L
Spätburgunder aus Baden harmoniert hervorragend mit Pilzgerichten, gebratener Ente oder Gans, geschmortem Rind, Lamm sowie mit kräftiger Terrine und charcuterie. Auch mittelkräftige Käsesorten wie Comté oder reifer Gruyère ergänzen die Fruchtnoten und die feine Säurestruktur. Die Kombination betont die Saftigkeit des Weins und seine feinen Tannine.
Optimale Lagerbedingungen für Spätburgunder: konstante Temperatur zwischen 10–14 °C, relative Luftfeuchte 60–75 %, dunkel und vibrationsfrei lagern sowie Flaschen waagerecht, damit der Korken feucht bleibt. Weine in Magnumformaten profitieren besonders von konstanter Kühlung. Vor dem Trinken langsam an Raumtemperatur gewöhnen und bei gereiften Exemplaren mit Vorsicht dekantieren.
Spätburgunder aus Malterdingen verbindet in der Regel feine rote Beerenfrucht mit eleganter Säure und feinem Tannin. Beim Weingut Bernhard Huber stehen Präzision und eine burgundisch inspirierte Stilistik im Vordergrund: filigrane Frucht, subtile Würze und eine klare Mineralität. Typisch sind eine gute Balance zwischen Frucht und Struktur sowie ein zurückhaltender, gut integrierter Holzeinsatz, der Länge und Reifepotential unterstützt.
Beim Gebrauchtkauf sind Füllstand (Ullage), Etikettzustand, Kapsel, Geruch der Korkenränder und mögliche Ausblühungen an der Flasche entscheidend. Gängige Ullage-Kategorien: HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder), VHS (Very High Shoulder), MS/LS (Mid/Low Shoulder). Ältere Rotweine tolerieren höhere Schultern eher, bei jüngeren Flaschen deuten MS/LS auf erhöhtes Risiko. Zusätzlich auf konzise Provenienz, temperierte Lagerung und unbeschädigte Siegel achten.
Gereifte Spätburgunder aus Malterdingen sollten leicht kühler als Zimmertemperatur serviert werden (ca. 14–16 °C). Jüngere Exemplare profitieren von 30–60 Minuten Dekantieren; sehr alte Weine eher kurz (10–30 Minuten) oder nur vorsichtig in eine Karaffe umfüllen, um Sediment nicht aufzuwirbeln. Verwenden Sie bordeaux- oder burgunderglasförmige rote Weingläser mit weitem Kelch, um die feine Aromatik zu entfalten.
Magnumflaschen (1,5 L) bieten für Spätburgunder oft ein gleichmässigeres, langsameres Reifen als Standardflaschen (0,75 L). Die grössere Flüssigkeitsmenge reduziert die relative Sauerstoffzufuhr pro Volumen, was Alterungsprozesse verlangsamt und die Frucht länger frisch halten kann. Für hochwertige Spätburgunder aus renommierten Betrieben wie Bernhard Huber bedeutet das häufig ein verlängertes Genussfenster und ein besonders harmonisches Entwickeln der Aromen über Jahre.
VDP steht für Verband Deutscher Prädikatsweingüter, ein Zusammenschluss renommierter Produzenten mit eigener Klassifikation. GG bedeutet Grosses Gewächs und bezeichnet trockene Spitzenlagen innerhalb der VDP-Klassifikation. Original-Holzkiste (OHK) oder Original Wooden Case (OWC) sind Verpackungsarten, die bei limitierten oder wertvollen Flaschen auf Originalität und Vollständigkeit hinweisen. Für deutschen Spätburgunder sind VDP-Mitgliedschaft und GG-Kennzeichnung Qualitätsindikatoren; eine OHK kann bei Sammlerflaschen zusätzlichen Substanznachweis liefern.
Deutscher Spätburgunder von angesehenen Produzenten und herausragenden Lagen kann auf dem Sekundärmarkt an Interesse gewinnen, insbesondere wenn Produktionsmengen begrenzt und die Reputation stabil ist. Wichtige Faktoren: Produzentenname, Lage, Jahrgangsqualität, Originalverpackung und lückenlose Provenienz. Anders als bei etablierten Bordeaux- oder Burgund-Größen sind Preisbewegungen bei deutschen Pinot Noir volatiler; sorgfältige Recherche und professionelle Lagerung sind essenziell.
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