45 €
Preis 45€/ Flasche, mehrere verfügbar.
OC steht für Original Case, OWC für Original Wooden Case und OHK ist die Abkürzung für Original-Holzkiste. Alle drei Begriffe beziehen sich darauf, dass Flaschen in der ursprünglichen Verpackung aus dem Weingut geliefert oder gelagert wurden. Das Vorhandensein der Original-Holzkiste kann für Sammler und auf dem Sekundärmarkt den Wiederverkaufswert steigern, da sie Rückschlüsse auf Herkunft und gewissenhaften Umgang mit der Ware erlaubt.
Serviertemperatur für gereifte Margaux liegt bei etwa 15–18 °C; leichtere, ältere Exemplare profitieren von 15–16 °C, kräftigere Böden nahe 17–18 °C. Kulinarische Begleiter: Lamm, Rinderbraten, Wild, Pilzgerichte und gereifte Hartkäse harmonieren hervorragend. Zur Restlagerfähigkeit: viele 1992er-Bordeaux haben heute ihren Höhepunkt erreicht oder sind nahe daran; die konkrete Lagerfähigkeit hängt von Füllstand, Provenienz und Ausbau ab. Jede Flasche sollte einzeln bewertet werden, bevor man weitere Jahre der Reife plant.
Der Füllstand (Ullage) ist ein entscheidendes Qualitätsmerkmal bei gereiften Bordeaux. Gängige Begriffe sind HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder), VHS (Very High Shoulder), MS/LS (Mid/Low Shoulder). Für Flaschen um 30+ Jahre gelten IN oder TS als sehr akzeptabel; VHS kann erste oxidativen Einflüsse andeuten, MS/LS erhöhen das Risiko eines beeinträchtigten Weins. Eine Sichtprüfung des Halses (bei sauberem Etikett) gibt Hinweise auf Lagerbedingungen und mögliche Luftzufuhr über den Korken.
Margaux-Weine, darunter Château Prieuré-Lichine, basieren in der Regel auf Cabernet Sauvignon mit ergänzenden Anteilen von Merlot sowie gelegentlich Petit Verdot und Cabernet Franc. Stilistisch zeichnet sich Margaux durch Eleganz, Blüten- und Kräuternoten (z. B. Veilchen), feine, seidige Tannine und eine ausgeprägte Terroir-Ausprägung aus. Während Cabernet Struktur und Rückgrat liefert, sorgt Merlot für Fülle und geschmeidige Frucht.
Die klassischen Rebsorten für Margaux und für Château Prieuré-Lichine sind Cabernet Sauvignon, Merlot, ergänzt durch Cabernet Franc und Petit Verdot in variierenden Anteilen je nach Jahrgang. Der Stil tendiert zu eleganter Frucht, feinen, polierten Tanninen und einer ausgeprägten Aromatik mit floralen und würzigen Nuancen. Die genaue Cuvée kann jährlich schwanken, weshalb Jahrgangsberichte und technische Datenblätter hilfreiche Ergänzungen für die Einschätzung sind.
OHK steht für Original-Holzkiste, OC für Original Case und OWC für Original Wooden Case. Eine intakte Original-Holzkiste erhöht bei gereiften Bordeaux häufig die Nachweisbarkeit der Provenienz und kann Sammler- und Wiederverkaufswert positiv beeinflussen. Zudem schützt die Holzkiste während der Lagerung; bei Auktionen und im Sekundärmarkt wird das Vorhandensein der OHK oft dokumentiert und als Vorteil gewertet.
Wichtige Kriterien sind lückenlose Provenienz (Lagernachweise, Kaufbelege), ein guter Füllstand (siehe Ullage), unbeschädigte Etiketten und ein intakter Korken beim Öffnen. Seröse Händler und namhafte Auktionshäuser geben oft Condition Reports, die Aufschluss über Flaschenzustand geben. Professionelle Einlagerung in kontrollierten Lagern ist ein starkes Qualitätsmerkmal. Unabhängige Gutachten oder Bewertungen von Fachkritikern können zusätzlich helfen, den Zustand und die Entwicklungschancen einzuschätzen.
Kritikernoten (z. B. Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling, Vinous) und frühere Auktionsresultate dienen als Referenzpunkte für Marktbewertungen, beeinflussen Nachfrage und Preisentwicklung. Im Sekundärmarkt sind Angebot, erhaltene Lagerbedingungen und sichtbare Flaschenzustände oft entscheidender als reine Punktzahlen. Für Investitions- oder Sammelzwecke empfiehlt sich eine Kombination aus Bewertungsmonitoring, Provenienzprüfung und Vergleich mit ähnlichen Losen bei Auktionen.
Wichtige Prüfposten sind lückenlose Provenienz (kontinuierliche kühl-lagerung ideal), Zustand von Etikett und Kapsel, Füllstand (Ullage) am Flaschenhals sowie ein intakter Naturkorken. Weitere Hinweise sind Händlerbeschreibung, Fotodokumentation und gegebenenfalls Rücksprache mit unabhängigen Gutachtern. Zertifikate, Auktionsbelege oder Lagerbestätigungen stärken das Vertrauen in Authentizität und Zustand. Vorsicht bei ungewöhnlichen Preisabweichungen ohne nachvollziehbare Herkunft.
Weine aus Bordeaux 1992 sind heute in der Regel gereift und zeigen zunehmend tertiäre Noten. Typische Aromen sind Leder, Tabak, getrocknete Früchte, Unterholz und dezente Röst- oder Moschusnoten, begleitet von weichen, eingebundenen Tanninen. Der genaue Zustand hängt stark von der Herkunft, dem Ausbau und vor allem der Lagerung ab: gut gelagerte Flaschen bewahren Frische und Struktur, während schlechter gelagerte Exemplare oxidative Zeichen aufweisen können.
Der Jahrgang 1992 gilt in Bordeaux als eher reifere, oft früher zugängliche Jahrgangsgruppe mit ausgeprägter Reife, feinen Tanninen und zunehmenden tertiären Aromen heute. In Margaux zeigen Weine aus 1992 häufig belegbare Reife mit Noten von Zedernholz, getrockneten Kräutern, Tabak und reifen roten Früchten; die Trinkreife ist angekommen, einzelne Flaschen können jedoch noch weitere Komplexität entwickeln. Allgemein empfiehlt sich bei älteren Margaux eine visuelle Prüfung des Zustands vor dem Genuss.
Der Füllstand (Ullage) ist ein entscheidender Indikator für den Zustand alter Weine. Gängige Begriffe sind High Fill (HF) beziehungsweise Into Neck (IN) für sehr gute Füllstände; Top Shoulder (TS) ist bei >15–20 Jahre alten Flaschen oft noch akzeptabel. Very High Shoulder (VHS), Mid Shoulder (MS) oder Low Shoulder (LS) deuten auf stärkere Verdunstung und ein erhöhtes Oxidationsrisiko hin. Bei einer 1992er-Flasche sollte ein HF/IN idealerweise vorhanden sein; TS ist tolerierbar, VHS oder niedriger erhöht das Risiko von Qualitätsverlust.
Bei einem 1992er Bordeaux empfiehlt sich vorsichtiges Vorgehen: Flasche langsam aufrichten, auf Sediment achten, langsames Ausgießen oder gezieltes Dekantieren vor dem Einschenken. Viele gereifte Margaux profitieren von 30–90 Minuten Dekantierzeit, um sich zu öffnen; sehr alte oder fragile Exemplare können jedoch durch zu langes Dekantieren verlieren. Serviertemperatur: 16–18 °C in bauchigen Bordeaux-Gläsern. Vor dem Öffnen optisch auf Füllstand und Korkzustand prüfen.
Château Prieuré-Lichine gehört zur Appellation Margaux im linken Ufer von Bordeaux und ist historisch als Quatrième Cru (vierter Grand Cru) der Klassifikation von 1855 verankert. Margaux-Weine sind bekannt für ihre feine, florale Aromatik, elegante Tannine und eine oft seidig-leicht wirkende Struktur. Die Weinberge liegen überwiegend auf kiesigen Böden, die für gute Drainage und optimale Reifebedingungen der Cabernet-Sauvignon-Trauben sorgen. Prieuré-Lichine steht für einen klassischen Margaux-Stil: aromatisch, harmonisch und mit guter Balance zwischen Frucht, Terroir und Säurestruktur.
Château Prieuré-Lichine gehört zu den bekannten Anwesen der Appellation Margaux im Médoc (Bordeaux) und wurde im 19. Jahrhundert in der Classification de 1855 als Quatrième Cru Classé (4ème Cru) geführt. Typisch sind Kies- und Sandgründe, eine elegante, duftige Stilistik sowie eine Assemblage, die von Cabernet Sauvignon dominiert wird. Historisch prägte der Weinfachmann Alexis Lichine das Gut im 20. Jahrhundert; die Weine zeigen oft florale Noten, feine Tannine und eine ausgeprägte Bordeaux-typische Struktur.
Langzeitlagerung: konstant kühl (idealerweise 12–14 °C), dunkler, feuchter (ca. 60–75 % relative Luftfeuchte), vibrationsfrei und liegend, damit der Korken feucht bleibt. Vor dem Öffnen: Flaschen langsam temperieren. Beim Ausschank älterer Bordeaux empfiehlt sich sanftes Dekantieren; je nach Zustand 30 Minuten bis zwei Stunden vor dem Servieren. Wenn der Korken brüchig erscheint, lieber mit einem Feinfilter dekantieren, um Korkpartikel aufzufangen. Immer langsam öffnen und auf Aromenentwicklung achten.
12.46 €
145 €
317 €
290 €
370 €
280 €
70 €
140 €