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Differenzbesteuert ink. Versand
Klaus‑Peter Keller ist ein renommierter deutscher Winzer aus Rheinhessen, bekannt für hochkonzentrierte, präzise Rieslinge mit klarer Fruchtausprägung, feiner Säurestruktur und großem Lagerpotenzial. Viele Abfüllungen sind als Single‑Vineyard‑Weine vinifiziert und zeigen eine ausgeprägte Terroirprägung, gleichzeitig steht die Winzerhandschrift für Balance zwischen Reife und Frische.
Klaus-Peter Keller steht für präzise, terroirorientierte Rieslinge aus Rheinhessen. Sein Weingut hat sich durch reduzierte Erträge, sorgfältige Lese und schonende Kellertechnik einen Ruf für reintönige, langlebige Weine erarbeitet. Für Sammler und Kenner sind diese Flaschen aufgrund ihrer Klarheit, der ausgeprägten Säurestruktur und ihrer Fähigkeit zur Reifung besonders relevant.
Für optimale Reifung empfiehlt sich eine konstante Temperatur von etwa 10–13 °C, hohe Luftfeuchte (60–75 %), lichtgeschützte und vibrationsarme Lagerung sowie liegende Aufbewahrung der Flaschen. Ältere Rieslinge profitieren von geduldiger Kellerreife; bei gereiften Exemplaren empfiehlt ein vorsichtiges Dekantieren, um Depot zu schonen und Aromen zu öffnen.
Ein ausgewiesener Gesamtpreis inklusive Versand vereinfacht den Vergleich, weil alle Logistikkosten abgedeckt sind. Wichtig ist zu prüfen, ob Versand versichert erfolgt, welche Transportverpackung verwendet wird (z. B. Original‑Holzkiste bzw. Original Wooden Case) und ob grenzüberschreitende Abgaben oder Importregelungen zusätzlichen Aufwand verursachen.
Ullage beschreibt den Füllstand der Flasche und ist ein wichtiger Indikator für Lagerbedingungen und möglichen Oxidationsgrad. Übliche Bezeichnungen sind HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder), VHS (Very High Shoulder), MS (Mid Shoulder) und LS (Low Shoulder). Je niedriger der Füllstand (MS/LS), desto größer das Risiko von Oxidation; akzeptable Werte hängen vom Alter ab, ältere Weine tolerieren eher leichte Schultern als sehr junge Flaschen.
Rieslinge aus Keller‑Hand zeichnen sich durch feine Säurestruktur, Konzentration und klare Fruchtaromen (Zitrus, grüne Apfelnote, Pfirsich) sowie mineralische Noten aus. Die feine Säure und präzise Extraktstruktur geben vielen Jahrgängen ein exzellentes Lagerpotenzial von mehreren Jahrzehnten, vorausgesetzt die Flaschen sind korrekt gelagert.
Der Füllstand (Ullage) ist ein zentraler Qualitätsindikator bei gereiften Flaschen: High Fill (perfekter Füllstand) und Into Neck (sehr gut) deuten auf intakte Reife hin, während Mid Shoulder oder Low Shoulder auf erhöhtes Oxidationsrisiko und möglichen Qualitätsverlust hinweisen. Bei Sammlerkäufen sollte der Ullage‑Zustand dokumentiert werden.
Differenzbesteuert bezieht sich auf die Differenzbesteuerung (Margenbesteuerung) nach deutschem Umsatzsteuerrecht: Bei diesem Verfahren wird die Mehrwertsteuer nur auf die Handelsspanne (Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis) berechnet, nicht auf den Gesamtverkaufspreis. Das Verfahren wird häufig bei gebrauchten Waren, Raritäten oder Wiederverkäufen angewendet und führt dazu, dass auf der Rechnung keine gesonderte Mehrwertsteuerausweisung für den Käufer erscheint.
Die Differenzbesteuerung ist ein deutsches Umsatzsteuerverfahren für gebrauchte Waren und Sammlerobjekte, bei dem nur die Marge besteuert wird und auf der Rechnung keine gesonderte Mehrwertsteuer ausgewiesen wird. Für gewerbliche Käufer entfällt damit in der Regel der Vorsteuerabzug; für Privatkunden ändert sich preislich nichts, wohl aber die formale Ausweisung der Steuer auf der Rechnung.
Prüfverfahren umfassen Sichtkontrolle von Etiketten und Rücketiketten, Vergleich mit Produzentenabbildungen, Kontrolle des Füllstands, Zustand des Korkens und der Verklebung sowie vorhandene Original-Holzkisten und Lieferscheine. Ergänzend sind Herkunftsdokumente, Rechnungen, Archivlisten von Auktionshäusern und gegebenenfalls Rückfrage beim Weingut oder unabhängige Laboranalysen relevant, um Manipulationen auszuschließen.
Trockene Spitzenrieslinge aus Rheinhessen entwickeln bei guter Qualität 10 bis 20 Jahre und in Ausnahmejahren deutlich länger. Basis für Lagerfähigkeit sind Jahrgangsqualität, Säurestruktur und physiologischer Reifegrad der Trauben. Ideal sind konstanter Temperatur- (ca. 10–12 °C) und Luftfeuchtebedingungen; vor dem Genuss 1–2 Stunden dekantieren, um Aromenspiel und Textur zu öffnen.
Eine Original‑Holzkiste (OHK, auch Original Wooden Case/OWC) erhöht die Provenienz‑Sicherheit und kann den Sammlerwert steigern, besonders bei limitierten Abfüllungen oder Topjahrgängen. Für Investoren ist die OHK ein Vorteil bei Wiederverkauf, da sie vollständige Zustandsdokumentation und besseren Schutz während Lagerung und Transport bietet.
Rheinhessen ist Deutschlands größtes Anbaugebiet und beherbergt kalkreiche Löss‑ und Muschelkalkböden, die ideale Voraussetzungen für Riesling bieten. Winzer wie Klaus‑Peter Keller arbeiten hier mit Einzellagen wie dem Westhofener Kirchspiel, um mineralische, präzise Weine mit langer Reife zu erzeugen.
Differenzbesteuert bezieht sich auf die Differenzbesteuerung (auch Margenbesteuerung) nach deutschem Umsatzsteuerrecht, bei der die Umsatzsteuer nur auf die Differenz zwischen Einkaufs‑ und Verkaufspreis berechnet wird. Für Sammler und Händler bedeutet das häufig vereinfachte steuerliche Abwicklung bei gebrauchten oder wiederverkauften Flaschen, die Rechnung enthält aber nicht die ausgewiesene Vorsteuer.
'Inkl. Versand' signalisiert, dass die Versandkosten im Kaufpreis enthalten sind. Wichtiger sind die Details: Versandart, Versicherung gegen Transportschäden, Verpackungsstandard (z. B. Original-Holzkiste oder stabile Kartonagen) und Lieferbedingungen. Für wertvolle Flaschen empfiehlt sich versicherter Versand mit Sendungsverfolgung und spezieller Flaschenpolsterung.
Weine von Klaus‑Peter Keller genießen auf dem Sekundärmarkt hohes Ansehen dank gleichbleibender Qualitätsbewertungen und Lagerfähigkeit, besonders trockene Einzellagen‑Rieslinge. Als Anlage gelten sie als konservative Wahl: wichtig sind authentische Provenienz, guter Füllstand, Originalverpackung und professionelle Lagerung. Preise können je nach Jahrgang, Kritikernoten und Verfügbarkeit stark variieren.
KPK steht als Abkürzung für Winzer Klaus‑Peter Keller, einen der renommierten Riesling‑Produzenten aus Rheinhessen. Keller ist besonders bekannt für präzise, trocken ausgebaute Einzellagen‑Rieslinge, die terroirgetriebene Klarheit und Lagerpotenzial zeigen.
Rieslinge aus diesem Umfeld präsentieren oft eine klare Zitrus- und Steinobstfrucht, ausgeprägte, aber feine Säure und eine mineralische, salzige Note. Stilistisch tendieren die besten Lagen zu trocken ausgeprägten, präzisen Profilen mit langer Länge; je nach Jahrgang können blumige und petrolartige Reifearomen hinzukommen.
Rheinhessen bietet durch seine variierenden Böden und das milde Klima ideale Voraussetzungen für expressive Rieslinge: warme Tage fördern Reife und Fruchttiefe, kühlere Nächte erhalten die Säure. Bei Winzern wie Klaus‑Peter Keller führt diese Kombination zu Weinen mit Fruchtkonzentration, mineralischen Noten und einer lebendigen Säurestruktur, die Langlebigkeit ermöglichen.
Die Original‑Holzkiste (OHK), auch Original Case (OC) oder Original Wooden Case (OWC) genannt, trägt maßgeblich zur Provenienz und zum Sammlerwert bei. Komplett erhaltene und unbeschädigte OHK/OC/OWC erhöhen Attraktivität und oft den Marktpreis, da sie Echtheit und schonende Lagerung belegen. Zustand, Etikettierung und vorhandene Siegel sollten dokumentiert werden.
Der Füllstand ist zentral für die Einschätzung eines gealterten Weins. Gängige Begriffe: HF (High Fill) = perfekter Füllstand, IN (Into Neck) = sehr gut, TS (Top Shoulder) = akzeptabel für Weine älter als 15–20 Jahre, VHS (Very High Shoulder) = erste Oxidationsanzeichen möglich, MS/LS (Mid/Low Shoulder) = hohes Risiko für Qualitätsverlust. Kleine Unterschiede beeinflussen Trinkreife und Wert, deshalb stets Füllstandsbilder oder genaue Beschreibungen verlangen.
Eine Original-Holzkiste (OHK, OC, OWC) dokumentiert Provenienz und Vollständigkeit und schützt die Flasche physisch bei Transport und Lagerung. Für Sammler erhöht eine intakte OHK den Wiederverkaufswert und ist häufig Voraussetzung bei Auktionen oder beim Handel mit Raritäten, weil sie Originalität und schonende Handhabung während der Lagerzeit signalisiert.
Weine etablierter Spitzenwinzer mit hoher Kritikresonanz und Langlebigkeit können Anlagepotenzial besitzen. Entscheidend sind: Jahrgangsqualität, Bewertungen durch anerkannte Kritiker, nachvollziehbare Provenienz, einwandfreie Füllstände sowie fachgerechte Lagerung. Auf dem Sekundärmarkt sind Seriosität des Händlers, Auktionshistorie und vollständige Dokumentation ausschlaggebend, um Wertentwicklung und Wiederverkäuflichkeit realistisch einzuschätzen.
Weine von renommierten Produzenten mit begrenzter Stückzahl können auf dem Sekundärmarkt an Attraktivität gewinnen; entscheidend sind Jahrgang, Provenienz, Lagerhistorie und Nachfrage. Käufer sollten auf saubere Provenienzdokumente, intakte OHKs, gute Füllstände und konservative Preisentwicklung achten. Wie bei allen Weininvestments gilt: Diversifikation, seriöse Lagerung und unabhängige Echtheitsprüfungen reduzieren Risiko.
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