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Weine mit der Bezeichnung Bellevue oder Mondotte weisen typischerweise auf das Bordeaux-Rechtsufer hin und sind häufig merlotbetont. Der Jahrgang 2006 in Bordeaux gilt als klassisch strukturiert mit klarer Säure und markanter Gerbstoffstruktur, sodass Weine aus diesem Jahr oft einen straffen, langlebigen Charakter zeigen. Für Vergleichsorientierung dienen renommierte Referenzweine vom rechten Ufer wie Château La Mondotte, Château Cheval Blanc oder Château Angélus, die helfen, Stilistik und potenzielle Lagerfähigkeit einzuordnen.
Auf dem rechten Ufer dominieren Merlot und ergänzend Cabernet Franc; Cabernet Sauvignon spielt eine geringere Rolle als auf dem linken Ufer. Der Ausbau erfolgt meist in Eichenholzfässern, wobei der Anteil neuer Eiche je nach Weingut variiert und die Tanninstruktur sowie Aromatik beeinflusst. Ziel ist häufig ein ausgewogenes Spiel von Frucht, reifer Säure und integrierten Holznoten.
Langfristige Lagerung verlangt konstante, kühle Temperaturen (idealerweise 10–14 °C), 60–75 % relative Luftfeuchte und Dunkelheit; Vibration sollte vermieden werden. Zum Servieren empfiehlt sich für gereifte 2006er eine Trinktemperatur von 15–18 °C. Dekantieren kann sinnvoll sein, bei älteren Flaschen jedoch vorsichtig vorgehen: kurz dekantieren (30–90 Minuten) oder nur langsam umgießen, um Sedimente zu schonen. Breite Bordeauxgläser betonen die Aromen von Merlot/Cabernet-Franc-dominierten Weinen.
Der Jahrgang 2006 in Bordeaux wird oft als klassisch und zurückhaltender im Vergleich zu den opulenten 2005ern beschrieben: kältere Vegetationsperiode führte zu fester Säurestruktur, moderaterer Alkohol und betonter Fruchtpräzision. Auf der Right Bank beguenstigte das Klima früh reife Merlot- und Cabernet Franc-Parzellen; viele Topweine 2006 besitzen gute Tanninstruktur und ein langfristiges Lagerpotenzial, zeigen aber anfangs mehr Zurückhaltung und profitieren von ein bis zwei Stunden Dekantieren.
OHK steht für Original-Holzkiste und signalisiert bei Sammlerflaschen oft, dass die Flasche seit dem Weingut in ihrer ursprünglichen Verpackung verblieben ist. Original-Holzkisten (auch OC oder OWC genannt) gelten als positives Provenienzmerkmal, weil sie auf schonende Handhabung und gute Lagerung hinweisen können. Für den Sekundärmarkt beeinflusst eine intakte OHK häufig den Verkaufspreis und das Vertrauen von Käufern in die Lagergeschichte.
Der Jahrgang 2006 in Bordeaux wird als anspruchsvoll, aber für gut exponierte Lagen und sorgfältig vinifizierte Weine lohnend beschrieben. Auf dem rechten Ufer gelangen in vielen Fällen reife, strukturierte Merlot-dominierte Weine mit solidem Alterungspotenzial. Solche 2006er präsentieren sich heute oft in einer Phase der Reifeentwicklung: manche Flaschen sind bereits trinkreif, andere gewinnen weiterhin an Komplexität über das nächste Jahrzehnt.
OHK steht fuer Original-Holzkiste, OC fuer Original Case und OWC fuer Original Wooden Case. Diese Begriffe beschreiben die urspruengliche Verpackung der Flaschen. Bei gebrauchten oder alten Bordeauxflaschen ist die Existenz der Original-Holzkiste ein wichtiges Provenienz- und Erhaltungsmerkmal: OWC/OHk reduzieren Manipulationsrisiken, gelten als positiv fuer Sammlerwert und koennen den Preis merklich steigern, da sie Hinweise auf durchgaengige Lagerung und dokumentierte Herkunft bieten.
Beim Ueberpruefen einer rund 2006 abgefuellten Flasche sind folgende Fuellstandsklassen geläufig: HF (High Fill) und IN (Into Neck) gelten als sehr gut, TS (Top Shoulder) ist bei Flaschen ueber 15–20 Jahre noch akzeptabel, waehrend VHS, MS und LS (Very High Shoulder, Mid Shoulder, Low Shoulder) auf zunehmende Oxidation und Risiko fuer den Wein hinweisen. Bei einer 2006er-Rotweinflasche sollte idealerweise ein IN- oder TS-Fuellstand vorliegen; alles darunter verlangt Vorsicht und eventuell professionelle Begutachtung.
Bellevue-Mondotte ist einem Weintypus des rechten Ufers von Bordeaux zuzuordnen, typischerweise innerhalb des Saint-Émilion-Umfelds. Weine aus dieser Gegend entstehen häufig auf ton- und kalkhaltigen Böden mit guter Wasserspeicherung, was Merlot begünstigt. Die regionaltypische Ausrichtung des Anbaus und die Terroir-Einflüsse prägen Fruchtkonzentration, Struktur und Reifepotenzial solcher Right-Bank-Weine.
Wichtige Kriterien sind: lückenlose Provenienz, Füllstand und Zustand der Flasche, vorhanden sein der Original-Verpackung, Lagertemperaturhistorie sowie Marktnachfrage und Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker/Wine Advocate, Vinous, James Suckling). Auktionsergebnisse und internationale Händlerlisten geben Referenzpreise. Für Investmentüberlegungen zählen geringe Verfügbarkeit, anstehende Trinkreife und die Reputation des Weinguts.
Ein gereifter Right-Bank-Stil empfiehlt sich zu geschmorten Lammgerichten, Reh oder kräftigen Pilz- und Schmorgerichten; auch gereifter Hartkäse ergänzt die Aromen hervorragend. Beim Dekantieren älterer 2006er-Flaschen vorsichtig vorgehen: kurz und kontrolliert umgießen, gegebenenfalls durch ein feines Sieb oder eine Karaffe mit Lichtquelle, um Sedimente zu erkennen. Jüngere, kräftigere Exemplare profitieren von 1–3 Stunden Luft; sehr alte Flaschen eher nur kurz oder gar nicht, um flüchtige Aromen nicht zu verlieren.
Wesentliche Prüfgrößen sind Etikett- und Kapselzustand, Produktionsjahr auf dem Korken, korrekte Banderole sowie der Füllstand (Ullage). Bei 2006er-Weinen gelten HF (High Fill) und IN (Into Neck) als sehr gut; TS (Top Shoulder) ist bei 15–20 Jahre alten Flaschen noch akzeptabel. VHS (Very High Shoulder), MS (Mid Shoulder) oder LS (Low Shoulder) deuten auf erhöhtes Oxidationsrisiko hin. Fotos des Flaschenhalses, des Korkens und des Etiketts sowie Lagerbelege (Weinkeller, Temperatur) sind bei Prüfung der Provenienz sehr hilfreich.
Langfristige Lagerung erfolgt liegend bei konstanter Temperatur (ca. 12 °C), moderater Luftfeuchte (60–75 %) und ohne starke Temperaturschwankungen. Vor dem Verkosten ältere Flaschen langsam temperieren, etwa auf 16–18 °C bringen. Dekantieren kann vorteilhaft sein, um Sedimente zurückzuhalten und Aromen zu öffnen – je nach Zustand 30 Minuten bis mehrere Stunden. Bei sehr reifen Exemplaren ist ein schonendes Handling und eine frühere Öffnung empfehlenswert.
Langfristige Lagerung idealerweise dunkel, bei konstanter Temperatur um 12 °C und 60–70 % Luftfeuchtigkeit; Vibrationen vermeiden. Flaschen langsam horizontal lagern, Falls Flaschen bereits lange gelagert wurden, vor dem Servieren mindestens 24–48 Stunden aufrecht stellen, um Depot zu setzen. Serviertemperatur fuer reife Right-Bank-Rotweine: 16–18 °C. Dekantieren je nach Zustand 30–120 Minuten; sehr alte oder fragilere Flaschen lieber langsam karaffieren und nur wenige Minuten vor dem Einschenken überprüfen.
Für merlotdominierte Bordeaux-Jahrgänge wie 2006 ist ein breit gefächertes Reifepotenzial typisch: viele Beispiele erreichen ihren Höhepunkt zwischen 12 und 30 Jahren nach der Ernte, je nach Qualität und Ausbau. Im Allgemeinen zeigen gut gepflegte 2006er heute (rund 18–20 Jahre) oft volle Aromentiefe mit noch vorhandener Gerbstoffstruktur; einige besonders hochwertige Flaschen können jedoch noch weitere 5–10 Jahre gut entwickeln. Entscheidend sind Lagerbedingungen, Füllstand (Ullage) und Provenienz.
Der Name Château Bellevue-Mondotte steht für einen französischen Weingutsnamen im Bordeaux-Umfeld. Weine mit solchen Namen stammen typischerweise von der sogenannten Right Bank des Bordeaux, wo Lagen mit kalk- und lehmreichen Böden sowie Merlot-dominierte Cuvées prägend sind. Begrifflichkeiten wie Château signalisieren ein abgegrenztes Weingut; die Herkunftsangabe ist bei Bordeaux-Weinen ein zentraler Qualitätsfaktor, da Terroir, Appellation und Lage maßgeblich Stil und Alterungspotenzial bestimmen.
Für die Bewertung älterer Bordeaux-Jahrgänge sind primär Robert Parker / The Wine Advocate, Vinous (Antonio Galloni), James Suckling, Jancis Robinson und Jeb Dunnuck wichtige Referenzen. Diese Kritiker liefern Noten, Verkostungsbeschreibungen und Einschätzungen zur Trinkreife, die direkt die Marktgängigkeit beeinflussen. Ergänzend sind regionale Archive, Auktionsergebnisse und Händlerdatenbanken nützlich, um Preisentwicklung und Nachfrage für spezifische Jahrgänge und Châteaux nachzuvollziehen.
Original-Holzkiste (OHK), Original Case (OC) bzw. Original Wooden Case (OWC) sind für Sammler und den Sekundärmarkt relevant, weil sie Auskunft über die Verkaufsform und oft über die Unversehrtheit der Lieferkette geben. Eine komplett erhaltene Original-Holzkiste kann Preisaufschläge rechtfertigen und erleichtert die Provenienzprüfung. Gleichfalls sind Rechnungen, Auktionseinträge oder Lagerdokumente wichtige Nachweise für authentische Herkunft und können die Marktliquidität erhöhen.
Right-Bank-Châteaux setzen traditionell auf Merlot als Basis, ergänzt durch Cabernet Franc und gelegentlich Cabernet Sauvignon. Stilistisch zeichnen sich diese Weine durch weichere Tannine, üppigere Frucht (rote und schwarze Beeren) und eine samtige Textur aus. Kalk- und tonhaltige Böden fördern Eleganz und Mineralität, während die Assemblage und der Ausbau im Barrique die Struktur und das Alterungspotenzial formen.
Beim Prüfen älterer Bordeaux-Flaschen sind Füllstand (Ullage), Kork- und Kapselzustand sowie Etikettierung wichtig. Gängige Einstufungen: HF (High Fill) bedeutet perfekter Füllstand, IN (Into Neck) sehr guter Füllstand, TS (Top Shoulder) akzeptabel bei älteren Weinen, VHS (Very High Shoulder) erste Oxidationsanzeichen, MS/LS (Mid/Low Shoulder) deutlich erhöhtes Risiko. Für einen 2006er sind HF bis TS bevorzugt. Zusätzlich auf Geruch des Korkens nach Öffnung achten – muffige Noten deuten auf Korkfehler hin.
Langfristig folgen Preise von Right-Bank-Weinen starker Einflussnahme durch Prestige, Kritikernoten, Produktionsmenge, Flaschenformat und Provenienz. Faktoren, die den Preis treiben: hohe Bewertungen (RP/WA, JS, VN), begrenzte Produktion, Vorhandensein von Original-Holzkisten, exzellente Lagerhistorie sowie steigende Nachfrage nach reifen Jahrgaengen. Marktzyklen, Auktionsergebnisse und Generationswechsel bei Sammlern beeinflussen zudem die Liquiditaet und den Auf- oder Abschwung von Preisen.
Der Sekundärmarkt bewertet ältere Bordeauxflaschen nach Seltenheit, Jahrgangsreputation, Kritikerpunkten und Zustand/Provenienz. Einflussreiche Kritiker wie Robert Parker (Wine Advocate), Vinous (Antonio Galloni) und James Suckling können den Marktwert deutlich beeinflussen. Original-Holzkiste, makelloses Etikett und gute Ullage steigern die Attraktivität für Sammler. Bei Investmentüberlegungen sind Lagerkosten, Verkaufsgebühren und langfristiger Markttrend zu berücksichtigen; strukturierte Dokumentation der Lagerung erhöht die Wiederverkaufschancen.
Auf dem Sekundaermarkt sind Provenienzdokumente, lückenlose Lagertemperaturnachweise, intakte Etiketten und Kapseln sowie OWC/OHK wichtige Indikatoren. Ullage/Fuellstand und Korrosionsspuren am Kork oder Capsule geben Aufschluss ueber Lagerung. Kritikerbewertungen (z. B. Robert Parker/Wine Advocate, James Suckling, Vinous) und Preisvergleiche mit Auktionsresultaten helfen bei der Wertermittlung. Bei begrenzter Verfuegbarkeit zahlt sich das Einholen von Herkunftsbelegen und das Einsehen von Fotos vor dem Kauf aus.
Ein gereifter Right-Bank-Bordeaux harmoniert gut mit geschmorten Lammgerichten, gebratenem Wild, Entenbraten, Pilzrisotto und gereiftem Hartkäse. Empfohlene Serviertemperatur liegt zwischen 16 und 18 °C; kräftigere oder noch tanninbetonte Exemplare profitieren von etwas höherer Temperatur. Bei reifen, delikaten Exemplaren vorsichtiges Dekantieren und kürzere Luftkontaktzeiten wählen, um filigrane Aromen zu erhalten.
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