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Château Margaux und Château Latour sind für außergewöhnliche Langlebigkeit bekannt; viele 2006er dieser Häuser entwickeln über Jahrzehnte Komplexität und Feinheiten. Domaine de la Romanée-Conti (DRC, Domaine de la Romanée-Conti) produziert Burgunder, deren Pinot Noir ebenfalls großes Reifepotenzial hat, reagiert aber sensibler auf Lagerbedingungen. Insgesamt profitieren Spitzenweine von konstanter, kühler Lagerung (ca. 12–14 °C, stabile Luftfeuchte), während Ausbau, Flaschenformat und Jahrgangseinflüsse das individuelle Reifeverhalten steuern.
Die Bezeichnung 'gmax' ist keine international standardisierte Flaschenbezeichnung wie Magnum (1,5 l) oder Doppelmagnum (3,0 l). Solche Kürzel können herstellerspezifische Codes, Marketingbezeichnungen oder interne Formatangaben sein. Wichtig ist, das tatsächliche Fassungsvermögen (z. B. 0,75 l, 1,5 l, 3,0 l) auf dem Etikett oder Rücketikett zu prüfen. Große Formate altern langsamer und sind für langfristige Lagerung oft attraktiver, weshalb Magnum- und Doppelmagnum-Abfüllungen bei Sammlern und Auktionen besondere Aufmerksamkeit genießen.
Preisermittlung erfolgt durch Vergleich mit Auktionspreisen (Sotheby’s, Christie’s), spezialisierten Händlern und Marktplätzen sowie aktuellen Listenpreisen von etablierten Weinhandelshäusern. Faktoren: Produzent, Jahrgang, Füllstand, Originalverpackung, Provenienz und aktuelle Nachfrage. Handelskanäle: etablierte Auktionen, spezialisierte Weinhandlungen, zertifizierte Online-Marktplätze und private Sammlerbörsen. Bei Investitionsabsicht stets Lager-, Transport- und Versicherungskosten einrechnen.
OHK steht für Original-Holzkiste, OWC für Original Wooden Case und OC für Original Case. Original-Holzkisten leisten mehr als reiner Schmuck: Sie belegen Provenienz, reduzieren Temperaturschwankungen während Transport und Lagerung und erhöhen oft den Marktwert bei Sammlern. Für renommierte Häuser wie Château Margaux oder Domaine de la Romanée-Conti kann eine intakte OHK den Preis und die Vertrauenswürdigkeit bei Auktionen erhöhen. Dennoch ersetzt eine OHK nicht die sorgfältige Prüfung von Füllstand, Etikett- und Korkzustand.
Bei der Bewertung mehrerer Flaschen spielen Provenienz, Lagerhistorie, Format, Klarheit der Etiketten und Vergleichspreise eine Rolle. Vergleichen Sie Bepreisung mit realisierten Auktionsergebnissen für vergleichbare Jahrgänge und Erzeuger (z. B. Château Latour 2006 oder Domaine de la Romanée-Conti-Auktionen). Berücksichtigen Sie Lagerkosten, Versicherungen, Gebühren bei Auktionshäusern und mögliche Partitionskosten beim Weiterverkauf. Eine pro-Flasche-Bewertung anhand verifizierter Markttransaktionen ist zentral, statt allein auf Nennpreisangaben zu vertrauen.
Dekantieren richtet sich nach Herkunft und Rebsorte: ältere Bordeaux-lastige Weine (z. B. Château Margaux, Château Latour) profitieren oft von vorsichtigem Dekantieren 60–90 Minuten vor dem Genießen; feingliedrige Burgunder wie vom Domaine de la Romanée-Conti nur kurz und vorsichtig, um flüchtige Aromen zu bewahren. Serviertemperatur: schwere Rotweine 16–18 °C, filigranere Rotweine 14–16 °C. Immer zuerst eine kleine Probe entnehmen, um Zustand und Bedarf an Belüftung zu prüfen.
Gängige Formate: 0,75 l Standardflasche, 1,5 l Magnum, 3,0 l Doppelmagnum, 6,0 l Imperial (Bordeaux-Format), 9,0 l Salmanazar. Größere Formate reifen langsamer und oft gleichmäßiger, weshalb Magnums und größere Formate bei Sammlern und Investoren begehrt sind. Historische Großformate sind rar und erzielen oft deutliche Prämien bei Auktionen; für Sensorik und Alterung sind Magnums oft geeigneter als mehrere Standardflaschen.
Der Trinkzeitpunkt hängt von Region und Produzent ab: Viele Bordeaux 2006 (z. B. Château Margaux, Château Latour) erreichen ihren Höhepunkt häufig nach 15–30 Jahren, können aber je nach Flasche früher zugänglich sein. Burgunder von Domaine de la Romanée-Conti zeigen oft lang anhaltende Finesse und benötigen behutsames Langzeitlager. Beim Servieren: Flaschen vorsichtig senkrecht lagern, langsam auf Temperatur bringen und je nach Zustand 30–120 Minuten dekantieren; sehr alte Flaschen eher vorsichtig durch einen feinen Filter dekantieren, um Sedimente zu schonen. Generell vorher verkosten oder eine Probeflasche nutzen.
OHK steht für Original-Holzkiste, OWC für Original Wooden Case und OC für Original Case. Für Sammler erhöht eine intakte Original-Holzkiste den Wiederverkaufswert, weil sie Provenienz und schonende Lagerung signalisiert. Bei Auktions- und Versicherungsbewertungen gelten Flaschen in OHK oft als besser dokumentiert. Für die Lagerung bleibt eine konstante Temperatur (ca. 10–14 °C), moderate Luftfeuchte (60–75 %) und Dunkelheit entscheidend, unabhängig davon, ob die Flaschen in OHK oder in professionellen Zellen gelagert werden.
Der Jahrgang 2006 präsentiert je nach Region unterschiedliche Profile: In Bordeaux – etwa bei Château Margaux oder Château Latour – zeigt 2006 oft klassische Struktur, klare Säure und ein langlebiges, tanninbetontes Rückgrat, das Jahrzehnte reifen kann. In Burgund reagieren Lagen wie bei Domaine de la Romanée-Conti empfindlicher auf Jahrgangsschwankungen; hier sind Feinheit, filigrane Frucht und ein feines Säuregerüst prägend. Deutsche Spitzenrieslinge (z.B. von Weingut Keller) aus 2006 können eine überraschend präzise Säure und großes Reifepotenzial entwickeln. Beim Einschätzen sind Terroir, Ausbau und Flaschenreife entscheidend.
Etikett- und Kapselzustand geben Hinweise auf Umgang und Lagerung: Stockflecken, Nachkleben oder fehlende Etiketten können Restaurierungsbedarf oder unsichere Lagerung signalisieren. Der Korkzustand (auslaufen, Risse, Weichteile) beeinflusst die Dichtigkeit; ein geschwächter Korken erhöht Oxidationsrisiko. Fotos von Etikettfront, Rücketikett, Kapsel und Hals mit Füllstand sind essentiell zur Ersteinschätzung. Bei hochrangigen Weinen von Château Margaux, Château Latour oder Domaine de la Romanée-Conti verlangen Sammler besonders saubere Dokumentation.
Der Jahrgang 2006 zeigt je nach Region sehr unterschiedliche Profile: in Bordeaux waren viele Lagen durchwachsen, einzelne Premier-Cru-Châteaux wie Château Latour oder Château Margaux produzierten aber langlagerfähige, tanninbetonte Weine; im Burgund war 2006 heterogener, mit einigen herausragenden Premier- und Grand-Cru-Jahrgängen. Für deutsche und österreichische Spitzenqualitäten gilt: Struktur, Säure und Restzucker entscheiden über das Reifeverhalten. Empfehlung: kritische Bewertung anhand von Traubensorte, Produzent (z. B. Domaine de la Romanée-Conti, Weingut Egon Müller, Winzer Klaus-Peter Keller) und aktueller Flaschenprobe vor finaler Wertung.
Ullage ist ein zentraler Zustandspunkt bei alten Weinen: HF (High Fill) ist optimal, IN (Into Neck) sehr gut, TS (Top Shoulder) akzeptabel für 15–20 Jahre alte Flaschen. VHS (Very High Shoulder) weist auf beginnende Oxidation hin, MS/LS (Mid Shoulder / Low Shoulder) erhöhen das Risiko auf sensorischen Defekt. Bewertung: HF/IN gelten als bezahlte Bestände, TS reduziert Preis moderat, VHS oder schlechter führt zu deutlichen Abschlägen oder Rückfragen zur Qualität.
Die Angabe "8x" verweist üblicherweise auf die Menge – acht Einheiten derselben Abfüllung. Die Bezeichnung gmax kann mehrere Bedeutungen haben: sie kann ein interner Cuvée- oder Editionen-Name des Produzenten sein, eine spezielle Sonderabfüllung oder seltener eine Format- bzw. Serienkennzeichnung. Zur sicheren Einordnung immer Etikett, Rücketikett und Kapsel prüfen sowie die Herstellerseite oder Katalogangaben des Weinguts konsultieren.
Wertsteigernde Dokumente sind Originalrechnungen, Lieferscheine aus dem Weingut, Kellerlisten, Fotos vom Etikett und Kapsel bei Abfüllung sowie Lagerungsnachweise einer professionellen Lagerstätte. Zur Echtheitsprüfung können Rücksprache mit dem Produzenten, Labortests, Expertenbegutachtung und Vergleich mit Referenzetiketten dienen. Einflussreiche Kritiker-Noten von Robert Parker / Wine Advocate, James Suckling oder Vinous können Marktwert und Nachfrage deutlich beeinflussen.
Bei älteren Flaschen sind Füllstand und Korkzustand zentrale Qualitätsindikatoren. Gängige Begriffe: HF (High Fill) = sehr guter Füllstand, IN (Into Neck) = sehr gut, TS (Top Shoulder) = akzeptabel für >15–20 Jahre, VHS (Very High Shoulder) = Vorsicht, erste Oxidationszeichen möglich, MS/LS (Mid/Low Shoulder) = erhöhtes Risiko. Achten Sie zudem auf bräunliche Tönung des Weins, auslaufende Kapseln oder eingerissene Etiketten. Bei Prestigeproduzenten wie Château Margaux, Château Latour oder Domaine de la Romanée-Conti gelten besonders strenge Erwartungen an Ullage und Konservierung.
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