100 €
0,75l einzel Flasche
Renommierte Weingüter wie Château Margaux, Domaine de la Romanée-Conti oder Weingut Keller prägen Marktpreise durch Reputation, geringe Mengen und konstante Qualität. Kritikernoten von Robert Parker (RP/Wine Advocate), James Suckling (JS), Antonio Galloni/Vinous (VN) oder Jancis Robinson (JR) beeinflussen die Nachfrage und damit den Sekundärmarkt erheblich. Eine gute Bewertung kann den Preis kurzfristig pushen; langfristig sind Provenienz, Lagerung und Seltenheit ebenso wichtig.
OHK steht für Original‑Holzkiste, OWC für Original Wooden Case und OC für Original Case (meist ebenfalls Holzkiste). Originalverpackungen erhöhen Provenienz und Wertstabilität, weil sie beim Transport Schutz boten und die Herkunft nachweisbar machen. Für Häuser wie Domaine de la Romanée-Conti oder Château Margaux ist eine intakte OHK oft signifikant für den Auktionspreis; bei deutschen VDP‑Erzeugern (VDP = Verband Deutscher Prädikatsweingüter) gilt Gleiches.
Wesentliche Bewertungsfaktoren sind: lückenlose Provenienz, Füllstand (Ullage), Etiketten‑ und Kapselzustand, Originalverpackung (z. B. Original‑Holzkiste) und Kritiken/Scorings von Robert Parker / Wine Advocate (RP/WA), James Suckling (JS), Vinous (VN) oder Jancis Robinson (JR). Auktionshäuser (Sotheby’s, Christie’s) und spezialisierte Händler verlangen oftmals zusätzliche Dokumentation. Für Investitionsaspekte zählen Seltenheit, Produzent(en) (z. B. Château Latour, Domaine de la Romanée-Conti) und Markttrends; eine einzelne 0,75‑l‑Flasche liefert weniger Diversifikation als ein Portfolio und sollte wegen Lager- und Versicherungskosten gut dokumentiert sein.
Der Jahrgang 2013 gilt bei vielen Appellationen als ein Jahr mit ausgeprägter Frische und moderater Tanninstruktur, oft früher trinkbar als sehr kraftvolle Jahrgänge. Hochwertige Weine von Spitzenweingütern wie Château Margaux, Château Latour oder aus Spitzenlagen des Burgunds (z. B. Domaine de la Romanée-Conti) können 10–25 Jahre und länger harmonisch reifen, abhängig von Rebsorte, Ausbau und Fassung. Entscheidend sind Herkunft, Ausbaudetails und Jahrgangscharakter: bei Bordeaux-Weinen spielt Tannin und Säure die Hauptrolle für Lagerfähigkeit, bei Burgund Pinot Noir die Feinheit der Tannine. Für deutsche Spitzenbetriebe wie Weingut Keller gilt ähnliches — Spitzenlagen benötigen oft deutlich mehr Flaschenreife. Regel: Top-Cru-Qualitäten behalten Struktur und gewinnen an Komplexität über Jahre, während einfachere Qualitäten früher trinken sollten.
OHK steht für Original‑Holzkiste, OC für Original Case und OWC für Original Wooden Case; alle drei Begriffe bedeuten, dass der Wein in seinem ursprünglich vom Weingut oder Händler gelieferten Versandkasten verbleibt. Originalverpackungen sind für Sammler wichtig, weil sie Provenienz, Schutz und Wiederverkaufswert erhöhen. Bei sehr alten Flaschen kann die Original-Holzkiste zusätzlich Aufschluss über vorangegangene Lagerbedingungen geben.
Vergleiche erfolgen idealerweise blind und anhand von Struktur, Säure, Tanninreife, Extrakt und Terroirausdruck. Château Margaux steht beispielhaft für klassische bordelaiser Eleganz, Domaine de la Romanée-Conti für burgundische Feinheit und mineralische Präzision, Weingut Keller für deutsche Klarheit und Präzision in Riesling/Spätburgunder. Solche Benchmarks helfen, Stil und Reife eines beliebigen Weins zu beurteilen, ohne unmittelbare Herkunftsannahmen zu treffen.
Um Wiederverkauf und Wert zu sichern, empfiehlt sich eine vollständige Dokumentation: Kaufbelege, Herkunftsnachweis, Fotos von Etikett, Rückenetikett, Kapsel und Flaschenhals (Ullage), sowie Hinweise zur Lagerhistorie. Original-Holzkiste (OHK / Original Wooden Case / OC) steigert Glaubwürdigkeit und Preis. Bei hochpreisigen Flaschen lohnt es sich, Wertgutachten oder Bewertungen von anerkannten Kritikern einzuholen und aufbewahren. Gute Lagerung (konstant 10–14 °C, 60–70 % Feuchte, Dunkelheit) minimiert Risiko und erhält Handelsfähigkeit.
Bei einem Preisniveau um 100 Euro spielen Identität des Produzenten, Seltenheit, Jahrgangsqualität und Lagerhistorie die Hauptrollen für das Investmentpotenzial. Einzelne Flaschen können kurzfristig limitiert an Wert gewinnen, wirklich stabile Wertentwicklung erfordern jedoch Top‑Produzenten, hervorragende Provenienz und optimale Lagerung. Für strategische Investments sind Auktionshistorie, Kritikerstimmen und Vergleichspreise ähnlicher Weingüter (z. B. Referenzen aus Bordeaux, Burgund oder renommierten deutschen Ersten Lagen) entscheidend.
Der Jahrgang 2013 wird international sehr differenziert beurteilt: In manchen Regionen brachte er elegantere, früh zugängliche Weine mit moderatem Extrakt; in klassischen Bordeaux- oder Burgundlagen konnten Terroir und Selektion herausragende Qualitäten zeigen. Entscheidend sind Niederschläge zur Reifezeit und die Winzerselektion: Spitzenproduzenten erreichen daher vergleichbare Ausdruckskraft wie renommierte Häuser (z. B. Château Margaux oder Domaine de la Romanée-Conti), während einfache Lagen meist früher zugänglich und weniger lagerfähig sind.
Der Füllstand ist ein zentrales Qualitätsmerkmal bei älteren Flaschen. Gängige Bezeichnungen: HF (High Fill) = perfekter Füllstand, IN (Into Neck) = sehr guter Füllstand im Hals, TS (Top Shoulder) = akzeptabel für Weine älter als 15–20 Jahre, VHS (Very High Shoulder) = erste Oxidationsanzeichen möglich, MS/LS (Mid Shoulder/Low Shoulder) = erhöhtes Risiko für Weinverlust oder Oxidation. Bei einer Flasche aus 2013 (je nach Lagerung) gelten HF–IN als sehr gut, TS als akzeptabel. Für Sekundärmarktbewertungen werden Fotos des Flaschenhalses und eine fachkundige Einschätzung empfohlen.
Die 0,75‑Liter‑Standardflasche ist der Markt- und Genussstandard: Sie ist ideal für normale Trinkproben und übliches Servierverhalten. Sammler schätzen dagegen gelegentlich Magnums (1,5 l) wegen der langsameren Reifung durch ein günstigeres Verhältnis Wein‑Luft im Hals. Für die Provenienz- und Preisbewertung spielt das Format eine Rolle: 0,75 l ist liquider am Sekundärmarkt und lässt sich leichter mit Referenzbewertungen von Weingütern wie Château Margaux oder Weingut Keller vergleichen.
0,75 l ist die Standardflasche (Standardflasche) und ist weltweit die gebräuchlichste Flaschengröße. Gegenüber größeren Formaten (Magnum 1,5 l etc.) reift Wein in 0,75‑l‑Flaschen meist etwas schneller, da Verhältnis zwischen Luft und Wein im Flaschenhals anders ist. Für Langzeitlagerung sind große Formate oft vorteilhafter, weil sie Sauerstoffeinflüsse langsamer präsentieren. Lagerbedingungen (konstante 10–14 °C, ca. 60–70 % Luftfeuchte, Dunkelheit) sind für jede Größe entscheidend.
Poetische Handels- oder Cuvéennamen vermitteln häufig ein Markenbild, eine Inspiration oder eine Stilrichtung des Weins und sagen nichts Konkretes über Herkunft oder Rebsorte aus. Solche Namen werden von Produzenten gewählt, um eine emotionale Assoziation zu schaffen; technisch relevante Informationen bleiben auf Etikett und Rücketikett (Lage, Jahrgang, Rebsorte, Produzent). Bei Vergleichen ist es sinnvoll, auf konkrete Kennzeichnungen wie Weingut, Lage oder Kellerpraxis zu achten, statt allein auf einen Künstlernamen zu vertrauen.
Für einen Jahrgang aus 2013 empfiehlt sich konstante Kellerlagerung bei 10–14 °C und 60–75 % relativer Luftfeuchte, dunkel und vibrationsfrei. In dieser Umgebung entwickeln sich tertiäre Aromen langsam; viele Rotweine dieses Alters sind jetzt in einer Trink- oder frühen Reifephase, manche Spitzengewächse mit hoher Gerbstoffstruktur können jedoch problemlos weitere 5–20 Jahre reifen. Beim Einschätzen des Potentials helfen Herkunft, Ausbau und Produzent: Château Margaux (Bordeaux) und Domaine de la Romanée-Conti (Burgund) erreichen oft deutlich längere Reifezeiten als leichte Ortsweine.
Dekantieren eignet sich zur Trennung von Depot und zum Öffnen der Aromen. Sehr alte, gereifte Rotweine (z. B. 10+ Jahre) sollten vorsichtig probegeröstet: oft empfiehlt sich ein kurzes Umfüllen in eine Karaffe 30–90 Minuten vor dem Servieren, bei sehr fragilen Weinen eher nur 15–30 Minuten oder direkt ins Glas. Serviertemperatur für gereifte Rotweine liegt meist zwischen 14–18 °C, kräftigere Rotweine gern etwas wärmer, filigranere Weine etwas kühler. Bei Spitzenweingütern wie Château Margaux oder Domaine de la Romanée-Conti zahlt sich ein behutsames Vorgehen aus, um die feine Aromatik zu erhalten.
Ullage ist ein zentraler Altersindikator: HF (High Fill) und IN (Into Neck) gelten als sehr gut, TS (Top Shoulder) akzeptabel für ~10–15 Jahre alte Flaschen. VHS (Very High Shoulder), MS (Mid Shoulder) oder LS (Low Shoulder) deuten auf Oxidationsrisiko oder Undichtigkeiten hin. Bei einem 2013er sollte idealerweise höchstens TS vorliegen; VHS oder darunter verlangt genauere Prüfung von Farbe, Korkzustand und eventuellen Analysen vor Kauf oder Öffnung.
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