210 €
1x Dom Perignon 2013
OHK steht für Original-Holzkiste, OC für Original Case und OWC für Original Wooden Case. Diese Begriffe bezeichnen die ursprüngliche Verpackung des Hauses. Für Premiumflaschen wie Dom Pérignon erhöht das Vorhandensein der Originalverpackung häufig die Marktattraktivität und kann den Wiederverkaufswert steigern, da die Originalverpackung als Hinweis auf sorgfältige Lagerung und vollständige Provenienz gilt.
Für Sekundärmarktpreise sind maßgeblich: Jahrgangscharakter, Anzahl verfügbarer Flaschen, Zustand von Flasche und Etikett, Füllstand, Originalverpackung (OHK/OC/OWC), lückenlose Provenienz und Kritikerresonanz (Vinous, Robert Parker / The Wine Advocate, James Suckling, Jancis Robinson). Liquide Formate wie Magnum sind oft gefragter. Investoren sollten Lagerkosten, Versicherung, Marktzyklen und Verkaufswege (Auktion, Fachhändler) einplanen und sich bei größeren Volumina professionell beraten lassen.
Auf Echtheit und Provenienz achten: originale Versiegelung, intakte Capsule, Herstellermarkierungen auf Etikett und Glas sowie übereinstimmende Serien- oder Losnummern. Wichtige Indikatoren sind ein plausibler Füllstand (Ullage), konsistente Alterspatina des Etiketts und lückenlose Dokumente (Rechnung, Lagerbestätigungen, Auktionsprotokolle). Bei hochwertigen Jahrgangs-Champagnern sind zusätzliche Prüfungen durch spezialisierte Gutachter oder Laboranalysen ratsam.
Die ideale Serviertemperatur für gereiften Dom Pérignon liegt bei etwa 8–10 °C. Statt enger Flöten empfiehlt sich ein tulpenförmiges Champagnerglas oder ein universelles Weißweinglas, um das Bouquet zu fokussieren und die feine Perlage sowie die komplexen Aromen (Zitrus, Brioche, geröstete Nuancen) auszubalancieren. Vor dem Öffnen kurz kühlen und nach dem Einschenken Raumtemperatur sowiesensorik beachten.
Lagerbedingungen sind für die Entwicklung von Champagner essenziell: konstante Temperatur um 10–12 °C, hohe Luftfeuchte (~70 %), geringe Licht- und Vibrationsbelastung sowie liegende Lagerung zur Erhaltung des Korkens. Lagerräume wie klassische Weinkeller oder professionelle Lagerstätten mit dokumentierter Temperatur- und Feuchteüberwachung sind ideal. Für langfristige Investments ist eine lückenlose Provenienzdokumentation empfehlenswert.
Dom Pérignon ist für mittellange bis lange Reifung konzipiert. Viele Flaschen gewinnen nach 8–12 Jahren an Komplexität; Spitzenjahre können 20 Jahre und mehr positiv reagieren. Entscheidend sind Flaschenpflege, Disgorgement (Originalabfüllung versus spätere Plénitudes wie P2/P3) und persönliche Präferenz: frühe Trinkfenster zeigen Frische und Primäraromen, spätere Fenster entwickeln nussige, briocheartige und petrolige Noten.
Der Füllstand ist ein zentraler Qualitätsindikator: Kategorien wie HF (High Fill), IN (Into Neck), TS (Top Shoulder), VHS (Very High Shoulder) bis MS/LS (Mid/Low Shoulder) geben Auskunft über mögliche Oxidation. Bei älteren Champagnern führen tiefe Füllstände zu Abwertung, da sie ein höheres Risiko für Geschmacksveränderungen signalisieren. Gutachter und Auktionshäuser bewerten Ullage zusammen mit Etikett- und Kapselzustand zur Wertermittlung.
Die Angabe ‚1x‘ ist eine kurze Notation und bedeutet schlicht ‚eine Flasche‘. Sie beschreibt die Stückzahl in einer Angebots- oder Bestandsangabe und hilft bei der Logistik- und Preisangabe, insbesondere wenn verschiedene Formate (z. B. 0,75 l Standard, 1,5 l Magnum) gehandhabt werden.
Dom Pérignon ist die Prestige-Cuvée von Moët & Chandon aus der Region Épernay und basiert auf einer sorgfältigen Assemblage von Pinot Noir und Chardonnay aus Grand-Cru-Lagen der Montagne de Reims und der Côte des Blancs. Als Jahrgangschampagner reflektiert eine 2013er Abfüllung die Charakteristik dieses spezifischen Vegetationsjahres: in der Regel frische Säure, Präzision und eine ausgeprägte mineralische Struktur, die durch extended-Lees-Reifung autolytische Noten (Brioche, geröstete Mandeln) entwickelt. Dom Pérignon ist auf Langlebigkeit angelegt und zeigt je nach Disgorgement unterschiedliche Entwicklungsstadien.
200 €
500 €
189 €
470 €
250 €
170 €