Worauf sollte man auf dem Sekundaermarkt achten, wenn man eine mehrjährige Vertikale bewertet oder kauft?
Auf dem Sekundärmarkt sind Provenienz, Lagerhistorie, Verpackung (z. B. OHK/OWC), Füllstand und offizielle Papiere entscheidend. Vergleichen Sie den Gesamtpreis pro Flasche mit Marktpreisen ähnlicher Weingüter und Jahrgänge; berücksichtigen Sie Transport- und Versicherungskosten. Kritikerbewertungen (RP/WA, JS, VN) und Angebot/Nachfrage beeinflussen Liquidität und Potenzial. Bei Investitionsinteresse prüfen Sie zusätzlich Versandbedingungen, Rückgaberechte und Möglichkeiten zur professionellen Einlagerung.
Weitere Fragen zu diesem Thema:
- •Welche Reifeentwicklung ist bei Jahrgängen 2013 bis 2018 zu erwarten?
- •Welche Rolle spielt der Füllstand (Ullage) bei Weinen der Jahrgänge 2013–2018?
- •Wie sollte eine Vertikale aus einer Einzellage wie Kleine Hubacker ideal gelagert werden?
- •Was versteht man unter einer Vertikale und warum ist eine Kleine Hubacker Vertikale verkostungswürdig?
- •Was bedeutet es, wenn eine Vertikale zwei Flaschen desselben Jahrgangs enthält (z. B. 2x 2017)?
- •Wie verkostet man eine Vertikale professionell (Reihenfolge, Dekantieren, Gläser)?
- •Welche Bedeutung haben Klassifikationen wie VDP, GG oder Erste Lage für die Bewertung einer Einzellage?







